Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772183
Potter ,k 
Paul. 
549 
III. Mit der Adresse von Clement de Junvhe. 
IV. Mitt Schenlfs Adresse. Auch diese Agdriickq gfnd noch 
gu  
15) Der Schäfer auf dem kleinen Hügel mit gekreuzten Beinen 
die Flöte blasend, hinter ihm der Hund. Am Fusse des Hü- 
gels sind acht Schaafe, in einiger Entfernung links ruhen 
zwei andere, ein einzelnes kommt vom Hügel herab. Auf 
fernem Felde ist ein Mann mit dem Karren. Rechts unten 
steht mit der Nadel eerissen: Pauwulus Futter inv. et f. 
15"- lÖ-ld. gegen die Mitte gestochen: Clemcnt de Jonghe 
excudit, H. 6 Z. 7_ L., Br. 9 Z. 9 L. Bei Weigel 15 "Fhlr. 
Es gibt auch Abdrücke ohnc Namen des Malers und ohne 
Adresse, indem beim Drucke die Schrift künstlich zugelegt 
wurde. 
V16) Der Iiuhhopf, fhst en fnce, nach linlss hlickend. Das Thier 
scheint mit dem Kopf über eine Hecke heriibcr zu ragen, 
und über dessen Hals schwebt ein kleiner Vogel. Rechts 
ist ein grosser Baumstamm, links unten steht: Potter fe. H. 
 
Dies ist das seltenste von Putter's Blättern, und desswegen 
in Nachbildungen vorhanden, die den Unerfahrnen trügen 
könnten, da sie alle von der Origiualseite genommen sind. 
Die eine dieser Cupien ist v. J. Bemme, die andere von A. 
Shouman. jede ohugefähr um eine Linie kleiner, und ohne 
Namen. Die bessere ist auch daran kenntlich, dass der kleine 
Vogel über dem Ilalse der Kuh keinen Iiupf hat. Die dritte 
Cupie ist von A. Bartsch, und mit dessen Namen versehen. 
17) Die ruhende Iiuh, nach links gerichtet. Hinter ihr, rechts, 
sind zwei laleine Bliume und ein Strauch, linhs vorn sieht 
man einen Baumstamm, und auf der Fläche des Grundes 
eine Hiitte mit Büirnen. H. 5 Z. 10 L., Br. 5 Z. 2 L. 
Dieses leicht und trelTlich radirte Blatt istänsserst selten. 
A. Bartsch hat es für seinen Peintre-Graveur copirt, aber 
mit dem Namen bezeichnet, so dass keine Venvechslung 
statt finden kann, wenn nicht in der Mitte oben Bartschhs 
Name ausgekratzt ist. lNlan muss daher die Stelle genau 
untersuchen. 
18) Ein bei einem Baume sitzender Ade, in Brasilien Zabucaia 
genannt, ein Name der in grussen Charakteren oben im 
Luftraume steht. Rechts liest man: Paulus Potter fecit 1650. 
H. 7 Z. 8 L., Br. 5 Z. 8 L. Dieses mit ausserordentlicher 
Zartheit behandelte Blatt ist eines der schönsten des Meisters, 
nberisehr selten. 
Ein Pferd, Kopf, Brust und Halberleib stehend gegen links 
gewendet, rechts ein Baum; geäitzt und kalte Nadel-Arbeit. 
Sticln-and. H, 5 Z. 9 L., Br- 2 Z- 10 L. Plattenrand. H. 
 
Obwohl Original, ist dieses iinsserst seltene, fast einzige 
Blatt nirgends erwähnt. R. Weigel ist cier_erste, der es im 
Kunst Catalnge N0. 8156 nennt. Im k. Museum zu Amster- 
dam ist ein Abdruck.  
A19) 
 
Folge von acht Blättern mit Ochsen und Kühen, ig-rig dem 
P. Potter zugeeiglmet, nach Bartsch N0. 1. 5- Ö- 7- 8. von 
J. Visscher radirt, N0. 2. (i. 5. von unbekannter Hand, alle
        

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