Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772176
Paul. 
Potter , 
I0) 2. Das wiehernde Pferd im Profil nach links, in der Ferne 
rechts ein anderes Pferd, den Iiopf nach dem Beschauer ge- 
richtet. Das Land durchschncidet ein Fluss, und im Mittel- 
grunde zeigt sich ein Dorf mit Bäumen. Rechts oben: Pau- 
lus Potter f. 1652. II. 5 Z. 8 L., Br- 8 Z. 8 L. 
11) 5. Der Stutz. Ein englisches getlecktes Pferd, Schweif und 
Mähne gestutzt. im Profil nach links, auf einer Erhöhung 
ist ein ähnliches Pferd vom Bücken- zu sehen, und nach 
unten steht: Paulus Potter f. 1652. H. 5 Z. 7 L., ßr. 3 Z. 
5 L. 
12) lt. Die zwei Wagenpferde auf dei-"Weide, das eine zur Lin- 
lten last vum Rücken gesehen, das andere fast im Profil 
nach vorn. Auf der Wiese sind auch mehrere Kühe, und 
das Dorf zieht sich von der rechten Seite des Randes bis 
 nach der Mitte des Blattes herein. Unten nach rechts: Pau- 
lus Potter f. 1652. H. 5 Z. ß L., Br. 3 Z. ß L. 
15) 5. Die Schindmähre, im Profil nach links gerichtet, in eini- 
gar Entfernung ein todtes Pferd und ein grosser Hund. Vorn 
nach rechts: Paulus Potter f. 1652. H. 5 Z. 7 L., Br. 8- Z. 
7 L. R. Weigel (Kunst-Catalug N0. 9125) werthet; diese 
berühmte Folgeauf 80 Thlr. 
a) Die guten originalscitigen Copien dieser Folge haben 
die Adresse: E; furmis N. Visscher cum Privil. auf jedem 
Blatte rechts unten, bis auf jenes mit der Schindmähre, 
wo man sie in der Mitte bemerkt. Diese Cupien sind 
auch rechts numerirt, die Folge enthält aber um ein Blatt 
s mehr, welches N0. {t bildet, l-letigst und Stute enthaltend. 
Das eine dieser Pferde ist fast im Profil nach links ge- 
"chtet, das andere im Profil nach rechts. Links vorn 
gt ein Baumstamm, und im fernen Hintergrunde ein ltlei- 
ner Thurm. In der Mitte unten liest man: Paulus Folter 
f., fälschlich hinzugesctzt, was auch die schlechte Zeich- 
nung verriith.  
b) Die gegenseitigen Copien sind am Boden bezeichnet: 
Paulus Potter f. H. 5 Z. 6  9 L., Br. 8 Z. 4  6 L. 
c) Originalseitige Copien v. J. J. Clanssin, die in der Höhe 
und Breite um eine Linie kleiner sind.  
d) Alte Copien. Allardt excucL, kl. qu. fol. 
e) Andere Copien. Prechler excud. Pragae, kl. qu. fol. 
14) Der liuhhirt mit den Kühen am Hügel, im Vorgrunde ist 
eine stehende Iiuh nach links gerichtet, und rechts liegt eine 
andere bei Kräutern.  
Dies ist der Hauptgegenstand des Blattes, aber im ersten 
Abdrucke erscheint die Platte um 2 Z. 5 L. länger, da spä- 
ter links ein '.l.'heil abgeschnitten wurde. Da sieht man auf 
der ursprünglichen Platte eine Gruppe von drei Kühen, die 
eine stehend vom Rücken gesehen, die beiden anderen lie- 
gend nach rechts gewendet. Diese Gruppe fehlt im späteren 
Dr-uclte. Auch liest man links: Pauwelus Potter in. et fecit 
A0 1045. Höhe der unbeschnittenen Platte: 6 Z. 3 L., Br. 
g Z. 9 L. 
Die Abdrücke scheiden sich, wie folgt: 
I. Von der grösseren Platte, mit dem Worte Pauwelus statt 
 Paulus und mit der Jahrzahl 1643 statt 1649. Höchst 
selten. 
II. Von der verkleinerten Platte, mit der Schrift: Paulus Pot- 
ter inv- e! f. 1649. ohne weitere Adresse. Sehr selten, 
bei Weigel ein Exemplar 10 Thlr. 12 gr.
        

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