Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1772155
Polier , 
Paul. 
LaurentyP. und H., Le Pacage; Boeufs pres d'une chau- 
miere. Mus. Nap. 
Licrn ur, A., der berühmte junge Stier in Amsterdam, braun 
gedruckt.  , 
Masquelier, zwei zart geätzte Landschaften mit Vieh, von 
 le Bas vollendet.  Amant de la belle Burope, ein weisser 
Stier an einem Baume stehend. 
Nulpe, P., s. den Artikel (lieses Künstlers. 
Os, P. van, die Pferde im Stalle- 
Pigeot, Rinder und Schaafe auf der Weide. 
Iiadl, A., der weisse Ochse, grosses und schönes Blatt, braun 
gedruckt. 
Sh uuman , A., Copie von Puttefs Blatt No. 16. 
Thelot, Copie der. Eiiihers, N0. 14. 
Ti schbcin, H., die Rache der Thiere an dem Jäger, schöne 
Badirung.  Die pissende liuh, nach dem Meisterwerke der 
Eremitage, radirt und mit Aquatinta übergangen.  
Unger, VV., der von den Thieren gefangene Jäger, die geist- 
reiche Composition in der k. Eremitage zu St. Petersburg.  
Der Eber von Hunden angefallen. . 
Vaillant. VV., die Kuh mit zwei Kälbern, schönes Schwarz- 
hunstblatt. 
Visscher, 3., Folge von Kühen und Ochsen, s. Potter's 
Blätter N0. 2  8.  
Völlinger, die pissende Iiuh, das Bild der Eremitage von 
St. Petersburg, grusses litli. Blatt. 
Weisbrod, einige schöne Baclimngen und Landschaften mit 
Vieh. 
Eigenhändige Ratlirungen. 
P. Potter hat selbst mehrere Blätter radirt, deren Bartsch P. gr. 
I. 59 Ff. 18 beschreibt. Sie ziehen die Aufmerksamkeit der Kunst- 
liebhaber in hohem Grade auf sich, es ist aber nur zu bedauern, 
dass die ganz vorzüglichen Abdrücke so selten geworden sind. Es 
sind dies Meisterwerke ihrer Art, und von einer Wahrheit der 
thierischen und vegelabilischen Natur, wie sie nur der scharfe 
Beobachter zu geben im Stande ist. Bei Potter sind die Formen 
der Pflanzen eben so "richtig, als jene der Thiere, und auch diese 
Blätter liefern BßWßi-äß, wie glücklich er durch malerische An- 
ordnung und durch wdhlberechnete Wirkung selbst in diesen farb- 
losen Bildern das Wohlgefallen zu erregen wusste. Er führte die 
Nadel mit grosser Zartheit, und unterstützte dieselbe nur ganz 
leicht mit dem Grabstichel. Die Haut seiner Iiiihe und Pferde be- 
zeichnete er mit kurzen Strichen, die er blos in breiten Schatten 
etwas verlängerte, und damit einen bewunderungswviirdigen Aus- 
druck der Haare erliellß- Die Pflanzen auf den Vor-gründen des 
Kühßß NO- 14 und des Zabncaia N0. 18 zeigen eine Pralatik im 
Aetzen, wie man sie nur selten in den von Malern radirlen Arbeiten 
findet.  
Eine Folge von 8 Blättern mit Ochsen und Kühen, mit den Bul- 
len auf dem ersten Blaue, in Holland „het hullenhuel-jc" genannt. 
Es gibt von dieser berühmten Folge dreierlei Abdrücke: 
1- Vßr den Numern nur mit: P. Potter inv. et excud. bezeichnet. 
Sehr selten.  
H-ÄMÜ den Nümem in der unteren Ecke rechts, und mit der 
Adresse des Clement de Jonghe. Die Worte: et excud. nach 
Pottefs Namen fehlen. Bei Weigel 28 Thlr.
        

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