Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1771996
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Porthixsen , 
P ortman , 
Chr. 
Pßrthllßkell, H01, Glasmaler zu Bremen, einer der älteren Künst- 
ler jener Stadt, dessen Lebensverhältnisse aber nicht bekannt zu 
seyn scheinen. Er zeichnete auf Glas mit schwarzer Farbe. Man 
findet noch Proben seiner Iiunst in Bremen. Mehrere derselben 
wurden vom Iiunstvereine zwischen 1820  1850 ausgestellt. 
POPUGYI, wahrstihelnllch der flngirte Namen irgend eines französischen 
Künstlers. Tilssly sagt, er habe auf den Satyrilier de la Funt eine 
Carrilsatur gezeichnet und geützt. Vielleicht hat dieser seine Ge- 
 Jnälde etwas ächärf critisirt. 
Portxgtani, Fra Domemco, Bildhauer, war Sehiiler von G10. a: 
Bologna, und ein liiinstler vun Bedeutung. In der Capelle de: 
heil. Antonius bei den DOIIIiDiCRDBFII zu Florenz sind sechs Bast 
reliefs in Erz, die er nach den Zeichnungen seines Meisters aus 
 führte. Mit Meister Angela Serrano fertigte er um 1602 die präch 
tigen Brunzethiiren, welche die Hauntfaeadc des Domes zu Pis: 
schmücken, und wozu ebenfalls Gio. da Bnlogna die Zeiehnungex 
äeliefert hatte. Man sieht da in einzelnen Abtheilungen Darstel- 
ungen aus der heil. Schrift, in anmuthigen und meisterhaften Re 
liefs, mit wunderbarer Genauigkeit der Perspektive. Auch die Ara 
besken verdienen ganz besonders gerühmt zu werden. 
wi 
POIÜIJS, Kupferstecher, der vermuthlich seinen Namen latinisirte, 
der Artzt F. M. Nigrisolus, dessen Bildniss er gestochen hat. 
POTIIIIEIII, Ludwig, Iiupferstecher, wurde 1772 zu Darmstadt ge 
boren, kam aber schon im yß. Jahre nach Utrecht, wo er bei Gnu 
Pfers die Rupferstecherlsunst erlernte. Nach vier Jahren liess e 
sich in Amsterdam nieder, und lieferte da zahlreiche Blätter, Bild 
nisse und andere Darstellungen, grossentheils in Punhtirmaniei 
die theils einzeln erschienen, theils in literarischen Werken z 
finden sind. Er war eines der ersten Mitglieder des 1808 gestiftc 
ten königl. holländischen Instituts, da IPurtman {als Künstler groe 
sen Ruf genoss. Später gründete er in Amsterdam auch eine Kunsl 
und Buchhandlung. 
1) Carl, Grossherzog von Baden, nach Schröder, fol. 
2) Hermann Hagedurn, 1807, 4- 
 5) De Ilhoer, Professor an der Universität zu Utrecht, lt. 
4) Der Rathspensionär Sehimmelpefminck,  
 5) Geneesheer Deiman, lt. 
6) Der Dichter _Bilderdyek , 4.  
7) Mater amubilis. Maria mit dem Iiinde, welches mit beide 
Händen ein Kreuz hält, neben ihm Johannes, halbe Figuren 
nach Cqrreggio, lsl. ful. 
3) De Serafijnen. nach J. de Wit, lil. fol. 
g) Eine lsinnbildliche Darstellung auf Pius VL, nach J. Kuype 
141. 'o  
10) Ein Gedäehtniäshlatt auf Jan Nieuwenhuizen, Stifter der G4 
sellsehaft: Tot Nut van tüilgemeen , nach J. Iiuyper, fol. 
'11) Ein Gedenkblatt auf das Qäjiihrige Bestehen dieser Gesel 
scharft, nach VV- Hendrilss, ful. 
12) Die Blätter zu M. Stuarfs Werken: De Romeinsch 
Gesehierlenxssen, und den Mensch. 
Portman, Christian JUBUS Ludwig, Maler und Sohn des Ob 
geh, wurde 1799 zu Amsterdam geboren, und von liruseman u
        

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