Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1771962
Porta, 
della. 
Porta , 
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len; allein diese schöne Gerechtigkeit konnte nicht unerbittlich 
ggyn, und die Alte, die der Jungen m ihr selbst einen Spiegel 
verhält, ist eine traurige Wahrheit. Man sagt, dieses schöne Weib 
sei Clelia Farnese; sicher ist es ein Bildniss, und das schönste von 
Portzfs Werken. Martinelli erklärt die ältere Gestalt für die Mut, 
ter des Papstes, und die jüngere für dessen Schwägerin Giulim 
Die beiden für dieses Monument bestimmten Cardinaltugenden sind 
im Pallaste Farnese. Vasari behauptet auch, der Cardinal Alessan- 
dro Farnese habe dieses Monument machen lassen, nach Anderen 
wurde es aber auf Kosten der päpstlichen Cammer gesetzt. Die 
Abbildung der Statue des Monuments s. Cicognara, .Stor. della; 
Scult. II. 80. Frezza stach es für Bonanni hist. templ. Vaticani. 
1m Pallaste Farnese ist von Porta auch eine Biiste Papst Paul III. 
Seine Werke sind nicht häufig, da er in glücklichen Verhältnissen 
lebte. In letzterer Zeit fertigte er nur Büsten und Modelle in 
Stucco. Sein Werksinil die Propheten in Stucco, welche man in 
den Nischen zwischen den Pilastcrn der ersten Arkadenreihe von 
St. Peter sieht. Im Sanctuarium zu Lorcto sind etliche Sibyllen 
von ihm. Dann fertigte er auch Zeichnungen zu Carnevalsbelusti- 
gungen. 
Baglione lässt. diesen Iiiinstler 1577 zu Rom sterben. Wenn 
dieses der Fall ist, so kann unmöglich Giacomo della Porta sein 
Oheim, und dessen erster Lehrer gewesen seyn, wie man gewöhnlich 
angibt.    
P0113, GiOVQHIIi Batista (10113, Bildhauer von Porlez, war Schii-L 
ler seines Vaters Guglielmo, und ebenfalls ein geschickter Künst- 
ler. Er arbeitete in Rom, besonders für das Haus Farnese. Da 
sah man mehrere Bildnisse von ihm, und für den Cardinal Alesg 
sandro Farnese führte er die Büsten der zwölf ersten Kaiser ausf 
die so wohl gefielen, dass ihm der Cardinal den Orden vom gol- 
denen Sporn verschaffte.  Danni fertigte er auch etliche Statuen in 
Marmor für Kirchen Roms, deren Cicognara erwähnt. Im Batti- 
sterio von S. Croce ist ein schönes Erzbild des Johannes, und in 
St. Pudenziana eine treffliche lllarmorgruplae, die Graf Cicognara 
nicht kannte. Sie stellt Christus dar, wie er dem Apostel Petrus. 
die Schlüssel überreicht. 
Starb 1504 im 55. Jahre.  
Porta, OFEZIO, Bildhauer von Monte Sansavino, wird von Vasari 
erwähnt, weil er unter Leitung dieses lYIeisters im grossherzogli- 
chen Pallaste zu Florenz arbeitete. Er war auch Mitglierl der '60- 
rentinischen Akademie. Blühte um 1560. 
Porta, Tommaso (16118, Bildhauer von Porlez, der Bruder des 
Obigen, lebte ebenfhlls in Rom, und erwarb" sich da durch seine 
Copien antiker Bildwerke in Marmor und Erz grossen Ruf. Er 
trieb Handel mit Bildwerken. Starb 1618- 
P0113, TOIHIDQSO (16113, Bildhauer, wird von Vasari unter 
Schüler des L. Leoni gezählt. Dieser Künstler starb 1567. 
die 
Porta , Pietro de, Medaineur, der im 16. jIahrhunderte ip Italien 
gelebt hat, wahrscheinlich zu Neüpßl- w" haben von Ihm eine 
Bildnissmcdaille auf den ncapolitanlsßhßn Rechtsgelehrten Giov. 
Sim. Mocchio, ein schönes Stück.
        

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