Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1767156
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Pecoul , N. 
Pcdone , 
Giovanni 
Gnspare. 
Aretiner arbeitete in der zweiten Ilälfte des 15. Jahrhundeits. M2 
sah ehedem mehrere Werke von ihm, auch Glasgemälde, wie V: 
snri sagt. Dieser lässt ihn um 1450 blühen. 
PCCOUI, N-g Iinpferstecher, der in der zweiten Ilälfte des 17. Jah 
hunderls in Frankreich arbeitete. Er stach einige gute Blätter, cl 
theilweise mit den Buchstaben N. P. bezeichnet sind: 
1) Maria Magdalena in der Wüste, nach C. le Brun. 
2) St. Franz von Assisi, nach Guido Reni. 
5) Eine Allegorie, der durch die Wärme seines Clima erzeugl 
Ueberfluss Frankreiclfs, 1669 gestochen. 
Pecquinot, ein französischer Landschaftsmaler, der sich um 180 
in Neapel aufhielt. -Er suchte den G. Poussin nachzuahmen. 
in Prag lebte. 
P8021913 Jakßb; Maler, der im 15. Jahrhunderte 
Alsummt in einem Malerprotoliolle von 1445 vor. 
E 
Pedegache, Zeichner und Maler, der nach Fiissly ortugiesische 
Abkunfl; seyn könnte. Ph. le Bas soll nach ihm gjßlätter radir 
haben, welche die Ruinen von Lissabon nach dem Erdbeben V01 
1762 vorstellen.  
Pßdßttl, H- Hq Zeichner und Architekt, vielleicht ein Verwandte 
oder Sohn des Ambros Pedetti, der um 1750 in Mailand und an 
derwärts verschiedene Altiire in Marmor ausführte. Der Architek 
war fiirstbischöflich Eichstiidfscher Hufbaudirektor, als welcher e 
1799 im 80. Jahre starb. Nach seinen Zeichnungen wurde de 
Churaltar der St. Morizpfarrkirche zu Ingolstadt gebaut, und dit 
Iiirche selbst ansgezicrt. Dann gab er eine Ansicht der Smd 
Eichstiidt und des dortigen ltesidenzplatzes in Kupfer heraus. 
Pedmgcr, illllilftlll , Maler zu München, dessen Anfänge um den An- 
fang des 16. Jahrhunderts fallen. Im Jahre 1511 gab er daselbs 
60 Gulden in das Handwerk St. Luhas. Man nannte ihn gewöhn- 
lich lVlert von Feldmoching. Lipowsky kannte diesen Künstler nicht 
Pedlus, QUIIIIUS, der NePfe des Consuls Q. Pedius, war von Ge- 
burt stumm, und erlernte desswegen, auf Anrathen des Reclners 
Messala, die Malerei, worin er Ruhm erlangte. Er lebte im Jahr- 
hunderte vor Christi, um 720 nach Erbauung der Stadt Rum, starb 
aber, wie es scheint, i_m frühen Jünglingsalter, denn Plinius sagt: 
Puer magni yrufectus lll arte obiit. 
Pedone, Gxovanm Gaspare, Bildhauer von Cremona, ein be. 
rühmter Künstler, der um 1490  1505 geblüht hat. Er hatte als 
Ornarnentist einen grossen Namen, und die Werke seiner Art sind 
leicht behandelt, als wären sie aus welchem Wachs geformt. In 
der Casa del Comune zu Cremona 1st_vun ihm ein aus schönem 
Marmor gearbeiteter Camin, von cormthisclien Säulen getragen. 
An diesem liest man, wie Cicognara in der Storia della scultura 
angibt: Ihoa Gaspar Eupeclon Fecit I. H. II. (1502). lrn Pallaste 
Baimondi _war ehedem das Bildniss des Marschals Trivulzio. von 
Pedone gefertiget, dann einige seltsame Capitäle und andere Sculp- 
turen. Aufeiuigen las man: Jo. Gaspare de Lugano 149g. Dieses 
soll nach (Iicognara und Ticozzi ebenfalls unser Pedone seyn, was
        

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