Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1771696
500 
Pontc , 
Paolo. 
Paul 
Pontius , 
Ponte , 
Paolo , 
Ant. 
Gio. 
Ponle. 
Pontello , 
Baccio , 
in 
wird 
Urkunden 
Pintelli 
gOIIHIIUL 
l  I . l l 
PODU, GlOvaYlnl DOIIICIIICO, Maler von Genua, wird. von Titi 
erwähnt, ohne nähere Zeitbcstimmung. Er nennt von 111m in S, 
Anastasia zu Rom eine Tafel mit St. Georg dem lärachentödter. 
PÖUU; G3, Maler, der im ersten Decennium des 19. Jahrhunderts 
zu Paris arbeitete. Er malte Bildnisse und historische Darstellun- 
gen. Tassaert stach nach ihm das Bildniss des Kaisers Napolcou, 
und A. Weiss zwei historische Blätter: Angelica und Medoro, Ce- 
phalus und Prbcris. 
PODIZIUS, P3111, Iiupferstecher, wurde 1596 zu Antwerpen geboren, 
und von L. Vorsterman unterrichtet, beide aber, so wie Sch. a. 
Bolswert, sind in gewisser Hinsicht auch als Zöglinge des grossen 
Rubens zu betrachten, da sie unter dessen Leitung ihren Urabsti- 
chel fastausschliesslich der Iieproduction Rubenäschei- Bilder Weihlen, 
besonders Pontius, der sich auch einer grossen Zuneigung dieses 
Meisters zu erfreuen hatte. Iiein Maler ist so gut und so treu im 
Stiche wieder gegeben werden, als Rubens durch die genannten 
Biinstler, dies so zu sagen in allen 'I'heilen, in Zeichnung und 
Ausdruck, und auch von Seite des Ilelldunkels und des Coloritcs. 
Sie fühlten gleichsam den unnachahmlichen Druck seines Pinsels, 
wie er weich und bestimmt, markig und flüchtig, kräftig oder leich-t 
dahin gleitete. Der vorziigliehste dieser Stecher ist L. Vorsterman, 
aber auch Pontius ist achtungswerth, der nur weniger Ruhm ern- 
tete, weil er auch an Bolswert einen gefährlichen Nebenbuhlcr 
hatte. Seine Stiche sind zierlich und malerisch, und nicht selten 
von schlagender Wirlsung. Seine lslalbschatten sind oft so klar, 
und das Licht so verstiindig gesammelt und abgestuft, dass seine 
Blätter in dieser Hinsieht schon musterhaft genannt werden kön- 
nen. Auch der natürliche Ausdruck in den Köpfen gelang ihm bis- 
weilen in hohem Grade, und das Nackte wusste er so vortrefflich 
zu behandeln, wie je einer der genannten Meister. Sie machten 
insgesammt Epoche in der Geschichte der Chalkographie, indem 
sie durch Berücksichtigung der Wirkung des Helldunkels ihren 
Arbeiten den Charakter wahrer Gemälde verliehen, während die 
friiherenßlätter mehr oder weniger eintönige Zeichnungen sind, 
und nur manchmal die Absicht vcrrathen, Localtiine anzudeuten. 
Die Stecher der Rubensfschen Schule Wurden hierin auch Gegen- 
stand späterer Nacheiferung. 
 Bildnisse nach A.vanDyck, 
grössten Theils in Van DyclICs Werk: lcones Principum virorum, 
Doctorum, Chalcographprum, Stntuariorum etc. ab A. van Dyck ad 
vivum express. Im zweiten Drucke mit zugelegter Adresse. 
1) Anton van Dyck, die Linke auf den Tisch gestützt, Knic- 
stiick, fol. 1m ersten Drucke vor Meyssenls Adresse. 
2) Paul" Pontius, das eigene Bilclniss des Stechers, fol. Im er- 
sten Drucke mit Einer Zeile Schrift und mit v. Enden's 
Adresse. 
3) Peter Paul Rubens, berühmter Maler, fol. 1m ersten Drucke 
mit Einer Zeile Schrift. 
4) Jan Wilclens, Maler, fol. 
5) Henärik Steenwick, Maler, fol. Im cräten Drucke vor dem
        

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