Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1771510
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Pomardi , 
Simon. 
Pomedello, 
Giovanni 
Maria. 
Seine Lebensverhältnisse sind unbekannt, folgendes zart und geist- 
reich raclirte Blatt syricht aber von seinem Daseyn:  
Eine kleine italicnigche Landschafk, links im Millelgrunde ein 
Schloss auf dem Hügel, nach welchem von fechts her die 
Slrasse führt. Rechts nach dem Vorgrunde 1st ein Felsen 
mit Slrauchwerk, im Hintergrunde flache Gebirgsferne. Ganz 
im Vorgrunrle nach links steht: S. Pomardi f. Oval, Durch- 
messer der Höhe 5 Z. 6 L., Br. 2 Z. 10 L. 
Pomardi, Simon, Maler, der schon zu Anfang des 19. Jahrhun- 
derts in Rom lebte. Er malte Ansichten vun Ruinen u. a. in Aqua- 
rell, für DodwelPs Classical tuur througln Greece. London 182g etc. 
Pomarde, Sllvestre, Zeichner und Iiupferstecher von Braun- 
schweig, arbeitete um 1740  ÖO in Italien, theilweise zu Rum 
und in Florenz. 
1) Einige Künstler-Bildnisse und Statuen, für das florentini- 
sehe Gallerie-Werk.   
2) Einige Blätter für das Museo Caplh, nach J. D. Campig- 
lia's Zeichnung. ' 
5) Statue des Jos. Calasanctio im Vatikan, des Gründers des 
Pianisten-Ordens. nach J. SpinazzPs cusossalem Bildwerke, 
fol. 
4) Bildniss des Serviten J. Piccolomini mit der Madonna, nach 
J. D. Peroni.  
5)  8) Die vier berühmten Triumphe des Titian, nach Pe- 
trarca's Poesie-n cumpoüirt: der Triumph der Zeit, jene 
des Ruhms, des Todes und der Religion, 1750, qu. fol. 
' 9) "Der, Tod des ßermanicus, qu. fol. Im ersten Drucke vor 
der Schrift. 
 10) Mehrere Blätter in dem Werke: Le Maschere sceniche e 
figure comiche degli antichi llomani. Roma 1748. Mit Be. 
schreibung von Ficoroni. 
Pomedello, GIOVQDIII Maria, Goldschmied, Maler, Iinpferstecher 
lind lVledailleur von Villafranca, ein merkwürdiger Künstler aus 
der Schule des Vittore Pisanello. Sein Geburtsjahr und die Le- 
bensverhältnisse des Künstlers sind unbekannt, und nur aus Bartsch 
wissen wir, dass Pomedello um.1554 in Kupfgg- gestochen habe. 
Seine Thätiglseit erstreckt sich indessen weiter hinauf; seine Me- 
daille mit dem Bildnisse des Stefano Magno ist von 1519. Von 
der Hagen, Briefe m die Heimath IL, 75 fand m St. Giorgio zu 
Verona zwei Gemälde von ihm, welche er 1524 üusfiihrte. Pome- 
dello scheint die längste Zeit in Verona gelebt zu haben. 
Pomedello war ein_ trefflicher Medailleur, ist aber als solcher 
wenig bekannt. Drei der unten folgenden Denhmiinzen sind im 
Tresor de Numismßhqllß et de Glyptlque abgebildet, aber nur zwei 
derselben sind sicher von ihm. Ausser diesen Medaillen nennt 
man noch solche auf Frederico 11-, Markgrafen von Mantua, auf 
die Venetianerin lsabellü. Sessa Michiel, auf Stefano Magno und 
Tomaso Moro, Präfekten" von Verona. Die Kehrseite dieser 
letzteren Medaille Zeigt einen auf dem Scheiterhaufen sterbenden 
 Phönix. Eine andere Denlamiinze hat das Bildniss des Lodovico 
Canossa, Bischofs von Bajeux. 
1) Jacoba. Corrigia. Forme. ac. Morum. Domina, 
Büste der Jacobina Corregio. Reim Cessi. Dea. Milita-
        

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