Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1771305
P oliti , 
 Pollack, Leopold. 
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an der Akademie der Künste in Venedig herangebildet. Er gewann 
da mehrere Preise, 1808 jenen nach dem Naclften, und später auch 
einen solchen aus der historischen Composltlon, worauf sich Po- 
liti zur weiteren Ausbildung nach Rom begab. Nach Seiner Bück- 
kehr wurde er Professor an der Akademie zu Venedig. Man findet 
von diesem Künstler verschiedene historische Bilder, heiligen und 
Prolhnen Inhalts. 
P9111111 B", Maler und Architekt zu Girgenti, ein Künstler Unsers 
Jahrhunderts. Er wurde in Deutschland durch seine Beihiilie bei- 
der Aufsuchung und Zeichnung der alten Monumente Agrintfs, 
welche die berühmten Architekten Iilenze und Hittorf 1824 unter- 
nahmen, bekannt. 
POhtO dl Clemente, Architekt und Ingenieur von Recanati, hatte 
um 1580 den Ruf eines grossen Künstlers. Der Rath von Recanati 
liess durch ihn die öffentlichen Gebäude restauriren, und die Stadt 
befestigen. 
POIIZIHIIO, Maler von Venedig, war Schüler Titiarfs, aber keiner 
der besseren, wenigtens einer derjenigen, die handwerksmässig ar- 
beiteten. Doch finden sich in Venedig auch einige sehätzbare Bil- 
der von ihm. Als die grosse Schule eingegangen war,  sagt 
Lanzi  wurden aber alle seine Arbeiten vorgezogen, und in den 
Malerstuben aufgehängt, während sie anfangs nur die Kaufläden 
gefüllt hatten. ' 
POll, AbSOIOU, Maler und Formschneider, der um 1571 in Prag 
lebte. Er schnitt damals mehrere Stöcke für Thurneiser's Her- 
barium.  
PÜH; Vlncenz; Kupferstecher von Augsburg, wurde 1770 geboren, 
und in der erwähnten Stadt zum Künstler gebildet, Er stach Bild- 
nisse in Punktir-llllanier, wie jene des Kaisers NaPolggn und 
der Kaiserin Marie Louise etc. 
Püua T. N'Q Kupferstecher, dessen Lebensverhältnisse unbekannt 
sind. Diesen Namen trägt ein Bildniss des Erzherzogs Ferdinand 
von Oesterreich, 8.  
Pollack, LBOPOlÖ, Genremaler, wurde 1806 zu Lodenitz in Böh- 
men geboi-en, und da er schon frühe entschiedene Neigung zur 
zeichnenden Kunst verrieth, so brachten ihn seine Angehörigen 
nach Prag, um auf der Akademie daselbst sich ungestört der Ma- 
lerei widmen zu können. Pollack hatte in Prag auch bereits schöne 
Proben seines Talentes geliefert. 315 e" 1351 zur Fovtsetzung Sei" 
ner Studien nach München sich begab, und nachdem er euch hier 
einige Zeit in Betrachtung der Meisterwerke der Malerei und in 
praktischer Ausübung der Kunst hingebracht hatte, begab. sich der 
 Künstler 1855 nach Rom, wo er bald neben _den vorzuglichsten 
Malern seines Faches genannt wurde. Seine Bilder sind von poe- 
tischer Auffassung, auf das Gefälligste geordnet, vqllhomnißn in 
Zeichnung und malerischer Behandlung. Ein herrliches Bild ist 
jenes des jungen Italieners, der das Tambourinschlaigt, dem Mäd. 
chen gegenüber, Während auf der anderenubeite eine iinahe mit 
dem Iiorbe den Raum behauptet. Ebenso schon" ist der Hirtenknnbe 
aus der Campagiia di Roma, und jenes Gemaüiß, welches einen 
Schiffer vorstellt, wie ei- sein über dem Erwarten am Brunnen ent-
        

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