Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1771255
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Pol , 
Christian 
 
P0111, 
Gottfried. 
um nach den vor- 
auch in Italien ge- 
len Hälfte. des _18. Jahrhunderts in Rom auf, 
züglichsten Melstein zu copiren. Er scheint 
sterben zu seyn. 
P9]; Christian Van, geboren zu Berelienrode bei Harlem 1752, 
gestorben zu Paris 1815. Dieser berühmte Blnmenmaler lernte an- 
fangs zu Antwerpen die Deeorationsmalerei, und lsam 1782 nach 
Paris, wo er sich bald einen grossen Ruf erwarb, besonders durch 
seine Arabeslsen, deren Schönheit er noch dadurch erhöhte, dass 
er Blumen, Friiehte und Vögel mit hineinmischte. Er führte viele 
Arabeslsen zu Bellevue, Chanlilly und St. Cloud aus, wobei ihm 
immer sein Freund Vandael half. Vielen Beifall erhielt er durch 
seine "surboites" aus Blumen , unter denen man viele von ausiser- 
ordentlicher Feinheit des Tones findet. Mehrere hübsche Blumen- 
unrl Fruehtstiiche fiihrte er in Ocl aus, die eben so schön compo- 
um, als gut gemalt sind. Die schiixiste und grösste Compusition 
van Pol's erschien bei der Ausstellung von 180g, ein Gemälde mit 
einem grossen Gefässe, in welchem eine Menge Blumen verschie- 
dener Art sehr glücklich vertheilt sind. Er selbst hielt es liir sein 
bestes Gemälde. Nach seinem Tode erhielt dieses Genxiilde der 
Porzellanfabrilsant Degoty. Der Künstler selbst hat diese schöne 
Composition in Oel und auch in Gouaehe wiederholt. Dann ver- 
tertigte er mehrere Compositionen für die Gobelins, wo die Blumen 
als Hauptverzierung gebraucht wurden. Auch Aquarcll- und 
Gouachearbeiten gelangen ihm sehr wohl. Besonders schön malte 
er die Centifolie; die Tulpen waren seine Liehlingsbluxnen. Seine 
gemalten Studien sind ebenfalls von grosser Wahrheit. 
Dann war van Pol auch ein Mann von höchst achtbarem Cha- 
rakter. Man nannte ihn immer den guten van Pol. 
POl, Jßllßnll, Maler und Zeichner, der in der ersten Hälfte des 
17. Jahrhunderts lebte. Er zeichnete sich "durch landschaftliche 
Darstellungen aus, deren er malte und meisterhaft zeichnete. Es 
ist nicht bekannt, ob dieser Pol zu der Familie van Pool gehöre. 
l 
P01, s. auch Pool. i 
F013, BEÄITQIOUICO-da, mziichtie sich um 1500 durch lsunstreich ein- 
gelegte Arbeiten Ruhm. An einem Chore der Carthause zu Pa- 
via sind Figuren, die grössten und künstlichsten, die Lanzi je 
gesehen. 
Pola, Hendnli, Maler, der zu Anfang des 18. Jahrhunderts in 
Holland arbeitete. Er malte Bildnisse und historische Darstellun- 
gen, öfter an die Wände der Zimmer. D. Stuupemlael und ein 
Ungenannter stachen nach seiner Zeichnung das Feuerwerk, wel- 
ches 1715 zur Friedensfeier im Haag statt fänd: 
H. Pola soll auch ein Blau gestochen haben, welches die Fabel 
von Merkur und Argus vorstellt. 
P0121, GOlitfrlßd, Maler, wurde 1808 in Hamburg geboren, kam 
aber später mit seinen Angehörigen nach Celle im Königreich Han- 
nover. Er besuchte z_u seiner Ausbildung als Künstler München 
und Paris, und war in ersterer Stadt längere Zeit mit bei dem 
grossen Militärwerlae von H. A. Eclsert, im Verlage von Chr. 
 Weiss in Würzburg, beschäftigt, für welches er auch im Jahre 
1839 eine Reise nach Frankreich unternahm, um Zeichnungen vom 
französischen Militär zu machen. Nach seiner Riiclslsunft nach
        

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