Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1771109
Poclman. 
Pocppelmann , 
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durch die offene Thiire der Querwand blickt man auf die 
Landschaft. Im weissen Unterrande ist in der Mine zweier 
Sterne ein Wappen, und unter der knienden Figur, halb 
im Dunkel, sieht man die verschlungenen Buchstaben C. P. 
 Die Andeutung der Formen, besonders der kindischen, der 
Gewänder, und überhaupt jegliches nicht überarbeitete, lässt 
nach v. Bumohr über die Originalität und Ablsunft dieses 
Blattes keinen Zweifel aufkommen. Höhe der Platte 12 Z. 
 
5) Ein geflügelter Engel in halber Figur, in der Linken ein 
Schwert haltend, im Profil nach rechts gewendet, wo auf 
einer Wolke das Monogramm PL steht, welches man dem 
C. Poelenburg zuschreibt. H 4 Z., Br. 3 Z. 10 L. 
4) Gruppen von Engeln und Cherubs in VVolken, in der Mitte 
unten nach links gerichtet drei der letzteren. Ohne Namen, 
ein höchst geistreich radirtes Blatt im Charakter von Epis- 
cupius, aber nach Frenzel (Catnlog der Sammlung des Grafen. 
Sternberg-llllanderscheid III. N0 1843) dem Poelenburg zu- 
zueigncn, H. 2 Z. 2 L., Br. 4 Z.  
5) Eine junge Frau zwischen zwei jungen Männern in freier 
Unterhaltung bei Wein und Confituren, nach links die Aus- 
sicht auf einen Garten, wo im VOYQTUIIÖG ein Buffet mit 
Gefässen aufgestellt ist. Passons le temps rnes cheres etc. 
E. v. d. V. (Esaius van de Velde) inv. 1614. S. (Satyro?) 
Poelenburch fec. Schönes und seltenes Blatt von Frenzel in 
dem No. 5 genannten Cataloge beschrieben, k]. qu. fol. 
P0613333; Maler von Gent, ein geschickter Künstler, der uns um 
1823 zuerst bekannt wurde. Er malt Landschaften und Ansichten 
von Städten.  
Poeppelmann , Johann Davld; Maler, wurde 1729 zu Dresden 
äeboren, und von Oase? unterrichtet, bis er_nach Prag sich be- 
egab, um unter der Lextung Palckds such vvexter auszubilden. E; 
malte Bildnisse in O21 und Pastell, gründete abei als Staffirmaler 
und Decorateur seinen Ruf. Im Jahre 1752 wurde er Sächsische;- 
Hofmaler, starb aber erst 1815. 
Poeppelmann, Matthias Daniel, Architekt zu Dresden, der am", 
dieses Namens, ein Mann , dem wichtige Unternehmungen anver- 
traut wurden. Er war erster Architekt rles Churfiirsten. Als sol- 
cher baute er um 1711 den prächtigen Zwinger, der durch die 24 
Kupferstichevnl. G. Schmidnwelche dieser nach Poeppelmanfs Zeich- 
nungen stach, bekannt ist. Das Werk hat den Titel: Abriss des chur- 
fürstlichen Gartens und der Orangerie des Zwingers. Er baute auch 
am japanischen Palais, stellte von 1727-51 die Elbßbfüflkß h", lei- 
tetß den SCMUSS- und Gartenbau zu Pretzsch und zu Elsterwerda, 
baute 1722 das Morltzburgerschloss und dessen Nebengebäude, und 
gab 1725_die Zeichnung zum grossen Iiönigssteinerfass, welches 
L; Zucchx gestochen hat.  
Poeppelmann starb 1756 im 74. Jahre als k. geheimer Cämmerer 
und Oberlandbaumeister. 
Ein jüngerer gleichnamiger Künstler war erster Hofcontlucteur 
zu Dresden, und starb daselbst 1808 im 80- 13h"?- 
Poeppelmann, Johann AÖOIPh, Maler, Qer in der ersten Hälfte 
des 18. Jahrhunderts blühte. Er war bereits 1728 churfürstlich 
sächsischer und k. polnischer Hofmaler zu Dresden.
        

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