Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1771098
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Poelenburg , 
Corn elis. 
iMozyn, NL, Nymphen um Hügel bei einem Flusse sitzend. 
Niquet und Chataigner, die hl. Jungfrau mit dem Iiinde 
und Engel; die Matter des heil. Stephan; les baigneuses, 
mit Filhol gestochen; le bain de Diane; Mercure et Herse; 
les apprets du jugement de Paris. 
Perelle, die Anbetung der Könige in einem grossen Ge- 
bäude. 
Prdvost und Dambrun, Cephalus und Procris, aus der 
Gallerie Orleans. 
Pye, J., die Ruhe in Aegypten. 
Schenk, P., die Nymphen im Bade. 
Schiirer, Landschaft mit Nymphen. 
Vaillant, W., Christus am Oelberge von Engeln gestärkt, 
Mezzotinto; die Verkündigung der Hirten. 
Wlasseur, C. le, die Freuden der Satyrn. 
Verendrcnt, les baigneuses Flamandes, badende LVIEidchen 
unter einer Höhle; la Masure, badende Mädchen bei einem 
Mauervverk, das Gegenstück. 
Weisbrod, die Spuren altriimischer Denkmäler, geiitzt und 
 von le Veau vollendet.  
Poelenhnrg hat selbst Blätter radirt, die mit C. P. oder C. P. F. 
bezeichnet seyn sollen, so wie auch dessen Gemälde und die nach 
ihm gestochenen Blätter die Buchstaben C. P. tragen. Die ersten 
zwei der folgenden Blätter sind in der Geschichte des k. Kupfer- 
stich-Cabinets zu C0 enhagcn von B. v. Rumohr und Thiele be- 
schrieben, S. 35 u. 35. 
1) Rechts eine römische Ruine, ganz vorn Säulentriimmer auf 
dem Boden, und gegen die Sehattenmasse der Iluine pro- 
filirt sich eine helle Figur. Zur Linken, im Mittelgrunde, 
sieht man auf antikem Mauervverk ein ländliches Gebäude, 
wo der Grund sich verflacht ein Paar sehr flüchtig anradirte 
Figuren, und darüberhin leichte Andeutungen von fernem 
Gebirge. Geistreiehes Gekritzel von schwacher Aetzung in 
der beleuchteten Fläche des Mittelgrundes. Zur Rechten, 
dem Unterrande nahe: C. P. Dieses vortreffliche Blatt un- 
terscheidet sich, nach v. Rumohr, durch eigene Manier, 
durch unmittelbare Anschaulichkeit der Absicht auch bei den 
muthwilligsten Spielungen der Nadel, von den Hadirungen 
des Bronckhorst nach Peelenburg, mit welchen es demnach 
auf keine Weise zu vermengen ist. 
Es haben auch noch ein Paar andere Blätter, die Bartseh 
dem Bronlshorst Zuschreibt, etwas Eigenes, doch sind sie 
kräftiger radirl, als obiges Blatt, selbst tiir Bronkhrarst zu 
stark. Das eine dieser Blätter (B-NO- 14.) stellt einen Theil 
der alten Mauer Roms der, und rechts wird besonders ein 
abgebrochener Thurm sichtbar; das andere (B. Nß. 20) ver- 
schiedene Ruinen, im Vergrunde bei einem Erdhaufen zwei 
Männer. 
Allegorisch-historisches Blatt, vielleicht für ein Andacbts- 
huch der GeSellSChHfI Jesu bestimmt. Rechts kniet ein Jesuit 
auf dem Polster, und vor ihm äuf Büchern ist seine Mütze. 
Hinter ihm steht ein Engel, der die rechte Hand zur heil. 
Jungfrau erhebt, welche auf einer Wolke , von Engeln und 
Cherubsköpfen umgeben, hcrankommt. Sie hält rlas zur 
Hälfte schwebende Jesuskind, welches Arme und Beine in 
der Art ausbreitet, dass solche in den es umgebenden mythi- 
schen Stern passen. Vorn ist eine stattliche Architektur, und
        

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