Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1770700
Pizzoni. 
Plaas , 
Plas 
oder Plaes , 
van 
Pieter 
der. 
401" 
scheuen hatte. Er malte mit letzterem in der Capene de; bei] 
Christa h in der Kirche der Eremitaner von St Au   d ' 
Pk  rld  d F n   - gustm 1D Pa ua, 
und 11a ommep seme Gema 'e ]e.en a s jenen rles_lVIantegna nahm 
Vasen sagt: Pxzzulo habewhler elnen Gett Walter m Malegtät Zwi. 
sehen ein Doctoren der-Iuriche thronend vorgestellt, und diese; 
Bnld sxe t men npch hxvntex- nezniältare der Capelle. lVIa_n lmxtn es 
xÄbertelher äheblhnfmegalfarrt Maäla nennen. Parunter 517ml ewige 
Ipos e _un o en 1m Pneu sie t man Gott Vater. F. lNovelp hat 
dxesets 131d each L. Bxilxdzxs Zexchnungd gestochen. Ausser dlesem 
wuss e asarx nur noc von emem an eren Gott Vater in der Ca- 
pelle vfm Urban Perfetto. Faccio (Guida di Padova 1818) erwähnt 
etnes hckhauses bex der Pescheria vecchia, dessen Aussenseite von 
Pxzzolo l_1emalt_ war._ An den Capitälen zweier Pilaster hest man: 
Qpux Nlcolettl. Dxe Ursache, waru1_n vo_n Nicoletto so wenig 
Bilder verhanrlen waren, findet Vasarl dann, _dass er immer das 
Sehweeä] xnbdier äjznghhattmhund sxch Jltele Femde machte, deren 
_emer_ 1 n eun  ac ausege en meuc mgs tödtete. Das Todes- 
äahrdlstt unbekagnt.  Man wexss nur, dass er zu Ende des 15. Jahr- 
un er s gestor en 1st: 
Pizzüni, Architekt, der im 18. Jahrhunderte rossen Ruf enoss, be- 
 8  g 
sonders in der Schvvelz. Er baute von 1762  72 dxe St. Ursus- 
kirche zu Solothurn, ein prächtiges architektonisches Werk. 
Plaas oder P1365, David van der, auch Plaats und Plaets, 
Bildnissmaler, der in der zweiten Hälfte des 17. Jahrhunderts in 
Amsterdam Ruf genoss, ja dessen Werke man jenen des 'I'itian 
an die Seite stellen wollte. Er, zeichnete die lsiöpfe und Hände 
sehr gut, hatte eine schöne, kräftige und klare Färbung, und 
wusste auch von den Gesetzen des Helldunltels verständigen Ge- 
brauch zu machen. Einige seiner Portraite wurden gestochen, lau- 
ter interessante Blätter: von P. van der Plans das Bildniss des 
Adrian Dorsman, von J. Gole jenes des Stechers selbst, von Mu- 
nikhuysen das Portrait des Admirals C. Tromp, von P. van Gunst 
ein solches des W. Goere, von Ph. Buutats, A. Halvveg, Liebe, 
P. Schenk, P. Stephani andere Bildnisse. 
Plaas starb 1704 im 57- Jahre- 
Plaas, Plas oder Plaes, Pieter van der, Bildhauer, Maler 
und Hupfe.echer, cler gegen Ende des 17. Jahrhunderts in Am- 
sterdam arbeitete, nicht um 1600, wie Fiissly nach Descamps an. 
gibt. Er malte historische Darstellungen und Figuren. Von er- 
steren, in grosser Dimension, sah Descamps einige in BriiSSel. und 
daselbst soll nach der Angabe dieses Schriftstellers Plas auch ge- 
storben seyn. Wo sich Sculpturen von ihin befinden, ist in unsern 
 Quellen nirgends angezeigt. In Cabineten trifft man hier und da 
Handlßißhüllngßü von ihm, mit der Feder und in Tusch ausge- 
führt. In der Sammlung des Direktors Spengler zu Copenhagen 
war noch 1858 die Zeichnung eines aus vier Delphinen gebildeten 
Brunnens. darüber eine Iiugel mit einem Genius: bezeichnet: P. 
von der Plas. Vielleicht hat der Künstler diesen Brunnen in Stein 
ausgeführt. 
Dann haben wir von ihm auch Blätter, die alle selten sind. 
1) Aclrinan Dorsman, Architekt, Halbfigur. Dit's Dorsman 
Amstelaar's! Ziet, Ziet met Eerbied't wezen etc. D. v. d. 
Plaas pinx. P. van der Plaas Fec. Oval. H. g Z. 5 L" 
Naglerlv Künstler-Lear. Bd. XI. 26
        

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