Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1769851
316 
Pmaxgner, 
i 
Pincard 
oder 
Pinchard, 
Pinaigrier, Nicolas, Louis und Jean, s. dgen obigen ArIUseP 
Pinaigrier, Thomas, JNIaler von Paris, vielleicht ein Enkel de; 
 berühmten Robert Pinaigrier. Er malte Landschaften und Mafi- 
nen, Schlachten, Architekturstückc und Genrebilder. Starb 1655 
im 57. Jahre. 
Pmarezzi, Felxce und Francesco, Maler zu Bologna, um 
1577, -wo sie bereits Mitglieder der Alsadcmie jener Stadt waren. 
Es findet sich ein Blatt mit der Vermählung der heil. Catharina 
in einer Einfassung, und bezeichnet: Felix. Pin. Bon. inuem, ver- 
kehrt. ful, 
PIIIQS; Jim, und sein Bruder Jacob, Maler von Harlem. wurden 
um 1570 geboren; es ist aber unbekannt, unter welchen Umstän- 
den ihnen die Jugendjahre verflossen. Johann begab sich mit l'e- 
ter Lassinan nach Italien, und arbeitete längere Zeit daselbst, so 
dass dieser Aufenthalt auf seine Iiunstweise einen bedeutenden 
Einfluss übte. Im Ganzen ist aber sein Styl streng, nur in der 
Zusammenstellung der Figuren verfuhr er in seiner besseren Zeit 
etwas freier. Wir haben Landschaften mit historischer und my- 
thologischer Stalfnge, sowie geschichtliche Darstellungen ohne 
landschaftliche Umgebung. Jan ist der vorziiglichcre. und wahr- 
scheinlich ist er es, der den Rembrandt in den ersten Unterricht 
genommen. Ehedem fand man in vielen Cabineten Bilder von 
den beiden Pmas, und noch jetzt werden ihre Wferlse, besonders 
jene des Jan Pinas, geschätzt. Er bediente sich eines Mono- 
gramms, welches aus den Buchstaben J P in eins verschlungen. 
oder aus den verschlungenen Initialen H P besteht, so dass er 
sich auch Ilans Pinas genannt haben könnte. Dieses Monogramln 
steht auf einem Bildnisse Carl I. von England im Pariser Museum. 
welches da einem unbekannten Iiiinig zugeschrieben wird, und 
auf einem dem Iloraz Paulyn im florentinischen Museum zuge- 
schriebenen Bilde eines Geizigen. Ein sehr beliebtes Bild muss 
jenes gewesen seyn, welches die Befreiung Petri aus dem Gefäng- 
nisse vorstellt, da es öfter gestochen wurde. Ein sehr effelstvolleä 
Blatt darnach ist mit Niculaus Petri sc. 160g bezeichnet, und auf 
einem anderen Abdrucke stehtNicola Lastman sculp., gr. fol. Noch 
größer und von der Gegenseite  der Engel nach links gehend  ist 
ein Blatt darnach, welches _nnt_Franciscus Hceius excud. bezeich- 
net ist, {md ganz vorzuglich lät das Blatt m gr: 3., welches im 
 Charakter von Vorstermann behandelt ist.  Magdalena de Passe 
stach 1625 die schöne Landschaft mit Salmacis und Ilermaphrodit 
bei einen; Gebüsche im W355", ein schönes Blatt in Goudt's lWla- 
 nier. L. Jansen stach Alexander vor Diogenes, ein höchst ausge- 
fiihrtes Blättchen , qll- _12' 
Der Goidmacher, mit der Aufschrift: Onmogelyils, wurde von 
Abrah. Jacobi gestochen, und Tobias vom Engel geleitet, von B: 
Lens in schwarzer Manier behandelt. Alle diese Blätter sind selten- 
l Sandrart nennt ihn img Ymlas- 
Plnault! Iiupferstecher von Paris, war Schüler von Mauret, und 
ein geschickter Künstler; starb aber schon im 25. Jahre, 1785- 
Seine beiden letzten Bla_tter sind; 
i) Disgrace de Gabrlelle (Ylistrees, nach Chevaux. 
2) Retour de Henry IV. vers Gabrielle (Pßströes, nach demselben- 
Plncard Oder Plnßhard: J-p Iiupfersteclner, der um 1670 arbßV
        

Nutzerhinweis

Sehr geehrte Benutzer,

aufgrund der aktuellen Entwicklungen in der Webtechnologie, die im Goobi viewer verwendet wird, unterstützt die Software den von Ihnen verwendeten Browser nicht mehr.

Bitte benutzen Sie einen der folgenden Browser, um diese Seite korrekt darstellen zu können.

Vielen Dank für Ihr Verständnis.