Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1769674
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Pigalle , Jean 
Maria. 
PigBÜts 
Franqois. 
C. Cochin und N. Du uis haben das Grabmal gezeichnet und 
gestochen. Ch. von Meciiel gab es in kleinerem Maassstabe. M1- 
ger stach aus demselben Studien auf zwei Blätter. A. de S. Aubiu 
stach sein Bildniss nach Cochinä Zeichnung.  
Pngalle, Jean Marie, Bildhauer, wurde 1792 geboren, und von 
Lemot unterrichtet. Er fertigte Bildwerlie verschiedener Art, de- 
ren man von 1817 an auf den Salons zu Paris sah. Von dem be- 
zeichneten Jahre ist ein Meclaillon, welches die Köpfe der Cape- 
tingischen Könige von der Familie Ludwig XVIII. vorstellt. Im 
Jahre 1322 führte er die Statue Ludwig XVIII. aus, die grössere 
Anzahl seiner Werke bilden aber die Büsten. Jene des Hiacynth 
Rigaud sieht man in der Gallerie des Museums. In neuerer Zeit 
unternahm er die Ausführung einer Sammlung von Bronzestatuet- 
ten berühmter Franzosen , wie jene von Molicre. Corneille, lin- 
cine, La Funtaine, Buileau, Pascal, Bussuet, Montaigne, Mou- 
tesquieu, Malesherbes etc. 
Pigaut, 30136113, soll nach Füvssly sieben Ansichten von Lyon her- 
ausgegeben haben. Diess ist wahrscheinlich Bub. Picau. 
Pigeon, Jean Baptist, Maler, der in der zweiten Hälfte des iTten 
Jahrhunderts lebte. Einige seiner Portraite wurden gestochen, 
wie von Landry 1674 jenes des Bischofs Pierre Nebout, u. a. 
ZU 
der 
Paris , 
Pigeßn, Rübßft; Zeichner und Landschaftsmaler zu 
Aniäng unsers Jahrhunderts thätig war. 
Plgßüt, Frangois, Iiupferstecher, wurde 1775 zu Paris geboren. 
und von Langlois sen. unterrichtet. Er gehört zu den besten fran- 
zösischen Künstlern seines Faches, wie die zahlreichen Blätter bc- 
weisen, die sich von ihm finden. Anfangs arbeitete er mit iingstli. 
cher Reinlichkeit, so dass seine Blätter manchmal kalt und ohne 
Farben erscheinen, syäter aber suchte er diese Strenge zu mässi- 
gen. Er befasste sich auch mit dem Stahlstiche, und lieferte hie- 
rin nicht weniger Gutes. Seine Stiche findet man in Wicar's flo- 
rentinischem Gallerie Werke, im Musöe frnneais par Laurent, im 
Musee Filhol, in der Collection de concours deeennal, in de Li- 
gny's Histoire de la vie de Jesus Christ, etc., viele schöne Blät- 
ter, gewöhnlich in grossem Formete. 
1) Das Bildniss des Caravaggio, nach letzterem. Gallerie de 
Florence.    
2) B. läandiuellx mit einer Statuette, nach Sebastiano Venetiano, 
M.  
5) Die heil. Jungfrau mit dem Iiinde, dem Joseph Kirschen 
reicht, nach Douven, k]. 4. 
(I) St. Franz in EKIQSQ, nach Ph. Lauri, von Chataigner geätzt. 
5) St. Michael als Besieger des Satan, nach Rafael, 1806, gr. 3. 
6) La Visitation de 1a Vierge, nach S. del Piombo, von Que- 
verdo geätzt, kl- 4- 
7) Der heil. Rochus, nach Rubens, gr. 8. 
8) Die Vision des Egechiel, nach Rafael, und von Chataigner 
vorgeätzt. Gßllerle de Florence und Musee Filhul. 
g) La Vierge au Donateur, nach Rafael, und von Queverdo 
die Eau-fortß. gr- 8. Musce Filhol. 
10) Der Tod des Abel, nach van der Werff, und von Chataig- 
ner vorgeätzt. Musee Filhol. 
11 ) Die Breuzabnehlnung, nach Rubens, IVIusÖe Filhol.
        

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