Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1769616
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Pieters , 
Jan. 
Pietra ,'_Michele. 
wieder nach Amsterdam zurück, malte noch verschiedene Bil- 
der und hatte dabei eine solche Vorliebe für seine Kunst, dass er 
einmgxl behauptete, er wolle lieber Maler als ein Fürst seyn,  
was er freilich ganz ohne Gefahr sagen konnte. Er malte in sei- 
ner Ileimath auch kleine Bildnisse und Genrestiicke, und wenn 
die unten folgenden Blätter alle von ihm sind, _so muss er sich 
auch mit gier Landschaft u. s. w. beschäftiget haben. 
C- von Sichem stach nach ihm die 12 Sibyllen, 12 seltene Folio- 
blätter, P. Pontius das Bilclniss von Adulph Vorshu. s. w. Pieters 
blühte um 16H). Vielleicht ist: Gerhard Aertsens Eine Person 
mit ihm.   
Folgende radirte Blätter sind von einem G. Pieters: 
1) Die heil. Jungfrau mit dem Iiinde in einer Landschaft si- 
tzend. Peters Inv. fecit,'16. 
2) Landschaft mit einem Jäger, der rechts amBaume nach En- 
ten schiesst. G. Pecters freit, qu. 12. 
3) Drei Jagdstücke, ohne Namen, qu. 4. 
PIBIEPS, Jan, Maler, wurde 1667 (nicht 16-748) "zu Antwerpen gebo- 
 rcn, und von P. Eykens unterrichtet. Er widmete sich der Hi- 
storienmalerei, und wollte damit in England r-ein Gliick machen; 
allein da wurden weder seine historischen Darstellungen, noch 
seine Portraite beachtet. Dem Hungertode nahe wurde er Cam- 
 mercliener beini Cardinal-Legaten Dacla, hatte es aber nach vier 
und zwanzig Stunden bereits so satt, dass er_lieber linellefs Hand- 
langer wurde. Doch auch dieser hielt ihn kärglieh, und so suchte 
er bei den Londoner Malern Taglphn. Pieters war aber ein ge- 
schickter Künstler, dem es nur-an Glück fehlte. Einige sagten 
sogar, dasjenige, was er an Knellefs Bilclnissen gemalt hatte, sei 
das Schönste. Dieses müssen nun die Nebenwerke seyn. Auch 
seine eigenen Bilder sind sehr sehätzenswerthf sownhl die Bildnisse, 
als die Historien, sein Glück aber machte er nurals Copist. Et 
cupirte Bilder von Rubens und anderen Meistern auf das Täu- 
s-ehendste, und erwarb dadurch grosse Summen, wuvon aber diß 
Weinflasche den grössten Theil verzehrte. Starb 1727. 
Pieters , 
Arnold 
und 
Peter, 
s. Aertsens. 
Pietersz , 
und Peters. 
Petri 
Pieterszoon, Jan, Bildllauen vqm Enkhuysen; ist mehr als Sekti- 
rer bekannt, wie als Iiunstler. Er gab mehrere Schriften heraüs, 
und starb um 1665-  
Pietesch, Christian, Hupfcrstccher. der um 1630 
lebte. Er radirte Prospekte, mittelmässiges Zeug. 
zu Königsberg 
Pietkin, Zeichner, der in Fraukreibh lebte. Wann, ist uns unbv 
kannt. Er Zqächnetß Landschaften in Gouache.  
Pietra, FIQUCCSCO deua: '1VIalor, der in der zweiten Hälfte des 
15. Jahrhunderts lebte. Spin-er qrwälmt eine Uglsunde von 1470: 
Siehe diese Gaye, Cartßggxo inedxto etc. Firenze 185g, I. p. 260. ' 
Iiirche 
Diegu. 
Ih der 
des heil. 
Pietra, IÜiChCIO, Maler zu Venedig, um 1640. 
des Arnxenhospitals daselbst ist von lhm das Bild
        

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