Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1769546
Pielli , 
Antonia. 
Pieneman , 
Jan 
Willexh. 
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Stahl, zuletzt aber befasste er sich nur mit der Malerei. Er malte 
Landschaften, Architelsturstiiciae und Maximen, viele in Aquarell. 
Diese seine Werke fanden grossen Beifall. Starb nach 1740, wie 
Guarienti angxbt. '  
Pielli, Antonia, s, 111mm, 
PiGmOIR, NICOlEIUS, Maler von Amsterdam, genannt Opaang, war 
Schüler von M. Zaaglnoelen und von N. Moienaer, und begab 
sich dann nach Rom, wo er obigen Beinamen erhielt. Er malte 
Landschaften mit Figuren, Gebäuden u. A., und war noch vorzüg- 
licher als seine Meister. Sie waren in Italien zerstreut, da der 
liüxistler viele Jahre in jenem Lande vetlebtc, bis er endlich nach 
Amsterdam zupiiehkehrte. Er starb zu Vollenhoven 1709 im 50.Jahre. 
 Seine Zeichnungen sind mit der Feder und in Tusch behandelt. 
Plßmßntese; Cesare, Landsehaftsmaler, der von seinem Vater-lande 
 Piemont den Beinamen hat. Er heisst eigentlich C. Salusto. 
Schüler des 
die 
unter 
PiGIDOUIBSB, Fabrizio, Blumenmaler, wird 
C. Vogler gezählt. Er arbeitete zu Rom. 
PicmÜntiIli, s. Piamontini. 
Piencman, Jan VVlllBm, Historien- und Schlachtenmaler, wurde 
1779 zu Abliuude, einem Dorfe in der Provinz Utrecht, geboren, 
kam aber in zarter Jugend nach Amsterdam, wo sich seine Mutter, 
die Wittwe geworden war, niedergelassen hatte. Hier sollte er sich 
der Iiatilinaiinschaft widmen. um bei Zeiten sein Brod zu verdie- 
nen, und nur durch Entbehrung aller Art konnte er aus der Schreib- 
slubc sich befreien. Er musste zu seinem Unterhalte anfangs Zim- 
mer malen, und durch Bildnisse in Crayon und Miniatur liärgli- 
 chen Erwerb suchen. Auch Landschaften und andere Bilder malte 
er zu diesem Behufe, aber Alles ohne Anweisung, so wie denn 
 überhaupt das eigene Genie sein alleiniger Lehrmeister war. Die- 
ses leuchtete aber schon in seinen ersten Versuchen hervor, welche 
  desswegen immerhin ihre Liebhaber fanden, wodurch Pieneman in 
den Stand gesetzt wurde, die Akademie der erwähnten Stadt zu be- 
suchen. Er zeichnete da fleissig nach Gypsabgussen und nach dem 
lebenden lYIcdell, und bald entwickelte sich sein Talent für die 
historische Coxnposition immer mehr. Er gewann mehrere Preise, 
und zuletzt auch die grosse goldene ll1edaille_der Alfademie, so 
wie mehrere Ehrenpreise der Gesellschaft „Fel1x Meritis", (heil, 
 fiir Zeichnungen, theils für Gemälde, und. 1m Jahr 180_5 wurde er 
endlich auf Verwendung des Generals Voet an der Artillerieschule 
zu Amersfort als Zeichnungslehrer angestellt. Itomg Ludwig ver- 
legte diese Schule nach dem Haag, von um au? Pieneman mit 
derselben als Professor der ZCiChÜDlADUSlI nach Dellt kam, und ygr- 
iblieb daselbst; bis er 1815 die Stelle eines Directors der könig- 
lichen Gemäldesammlung im Haag erhielt. Im Jahre 1820 wurde 
er endlich Direktor der hiinigl. Akademie zu Amsterdam, wo er 
noch gegenwärtig lebt. Pieuemann geniesst den Ruf eines aus- 
gezeichneten Künstlers, dessen Werke in den ersten Iiabinetten 
Hollands und auch des Auslandes zu finden sind. hlphfeyg Seiner 
Gemälde verdienen hohe Beachtung, besonders die Schlachtbilder, 
welche seinem Talente mehr zuzusagen scheinen, als das Zarte 
 und Mystische der religiösen Darstellung. Allgemeine Bewunde- 
rung erregte sein grosses Gemälde, welches den Prinzen von Ora- 
nien in der Schlacht von Quatre-Bras vorstellt, auf Befehl der lie-
        

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