Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766928
Paulino 
Paulinus , 
oder 
Christoph. 
Paulsen , 
Erich. 
23 
Pauhno , oder Paulinus, Christoph, m, {erstochen der m An. 
fang des 17. Jahrhunderts in Venedig geargeitet haben soll. Er 
stach verschiedene Heiligenbilder, deren mehrere in folgendem 
 Werke vereiniget sind;    
1) Meditagiones piae etc. Venetiis 1608 apud J. Ant. Hampa. 
Zßlhum,  Einige dieser Blätter haben ein Monogmmm, 
andere sind mit „Palino forma" bezeichnet.  
2) Die Eremiten Antonius und Paulus theilen das vom Raben 
gebrachte 31'051 O- Paule etcw Paulini fornm, 4-- 
Paulis , 
Paulis , 
Pauli. 
de; s. Andreas Paul; Jßhann Anton 
de; Medailleur, s. A. J. Depaulis. 
Pauliss  H4 Zeichner und Malep, bildete sich im Haag unlßr 
Leitung von Eeckhout, und obwohl noch jung, gehört er doch be- 
rcits zu den vorzüglichen Künstlern seines Vaterlandes. Er malt 
Landschaften mit Figuren und Thieren. In B. WeigePs Kunstha- 
talug ist eine Landschaft mit einem sitzenden Jäger und dem Hunde 
in Biste: auf 5 Thl. 16 gr. gewerlhet.  
Paulo , 
s- Paolm. 
Palllsßfl, Nlßülaus, Maler, dessen Lebensverhältnisse unbekanpt 
sind. In einem älteren Verzeichnisse der kaiserlichen Altaclemle 
in St. Petersburg ist ihm das Bildniss eines Alten, der den Toclten- 
laopf betrachtet, beigelegt.  
Anfang des 13. Jahrhun- 
Bildnisse nach ihm ge- 
PEIUISGII,  j Maler zu Leipzig um den 
derts. Rossbach und Bexnigcroth haben 
stechen.  
P3111513" 2 Eflch: Maler und liupfersteclier, von Einigen auch Pauel- 
sen, Pavelsen und Poulsen geschrieben, wie in Weinwich's Iiunsteils- 
Historie etc. Er wurde 17119 zu Bigum geboren, und als Knabe 
kann er in Copenhagen bei einem gewöhnlichen Maler in die Lehre. 
 Doch verwendete er jede freie Stunde zum Zeichnen, besuchte 
endlich auch die Akademie, und war bereits'17?;3 im Bßßilz der 
goldenen Preismedaillc. Von dieser Zeit-an malte er als freier 
Küllällßf verschiedene historische Darstellungen, von welchen eine 
11777 mit der grossen goldenen Medaille beehrt wurde, endlich aber 
begab er sich auch auf die Reise in das Ausland, um die vorzüg- 
lichsten Malwerlie Deutschlands, Frankreichs und Italiens {zu stu- 
diren. In Düsseldorf ertheilte ihm die Akademie den Titel eines 
ÜProfessox-s derselben, Paulsen ging übe! düßh 118.611 einiger Zeit 
 wieder nach Copenhagen zurück, WO. er eine grosse Anzahl Bild- 
 nisse und auch historische Bilder malte; allein der Künstler fand 
dennoch kein songentireies Leben, obgleiclfselbst die Qabale sagen 
musste, dass er Gutes leiste. In letzterer Zeit unternahm er eine 
Reise durch Norwegen, um malcrisphe An- und Aussichten zu 
zeichnen, selbe dann in Kupfer zu-stechen und auszumalen. Das 
"Sie Blatt (N0. 2) erschien 1'239, eben so gut gezeichnet, als ge- 
stochen; aber es fand dennoch wenig Abgang. Der Hummer über 
die getäuschte Holfnungr nagte an seinem Leben. Er starb 1790 
111 Coyenhageu. Von Paulsen haben wir folgende Blätter:
        

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