Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1769496
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Pichon. 
Pickersgill , 
Henry. 
Pißhon, Kupferstecher, dessen iLebensverhältnisse unbekannt sind. 
Folgendes Blatt wird ihm von Benard im Cabinet Paignon Dijon- 
val beigelegt. 
Ein Bauer am Fasse sitzend, mit dem Iiruge in der Hand, nach 
D. Temers, 1695, fol. 
Picinino, s. Piccinino. 
PlClUO, s. Piccini. 
Pickaert, Pieter, Hqpferstecher, dessen Lebensverhältnisse unbe- 
kannt sind. Er arbßlßßtß um 1686 in Amsterdam. Folgende schöne 
Schwvarzkunstblätter sind von ihm:  
1) Illtistrissimus ac lieverendissinuis D. D. Joannes Neercassel, 
Episcopus Casäonenöewls et pcxl; lmederaturn Belgium Vicarius 
Apost. anno 1 86,  Juny 0 iit P. Pickaert F. In Verkoljcäs 
Manier. Oval. 4. 
2) Jacob IL, König von England und Schottland, nach lVI. de 
Largilliere, P. Piclaacrt so. Amstelrwdalni, ful. 
5) lgie lÖNYith-zriäbei Lampensclxein. P. Pickaert Fecit. H. BZ. 11 L- 
1- r. Z. 7   
4) Perseus und Andromeda, P. Piclsaert Fee. A. Schoonebeck ex- 
H. 9 Z. 1,1, L. Br. 6 Z. 8 L. 
5) Der nach links laufende Hiihnerlnznd, Copie nach I. Verliolje. 
P. Picaert fecit. H. 5 Z. 2 L., Br. 5 Z. 9. 
Pickeriimg, Hßnfy, Maler, der in der ersten Ilälfte des 18- Jahr- 
hunderts in England lebte. Er malte Bildnisse von Herren und 
Damen, und cnstiilnirte letztere öfters als Göttinnen oder Schäfe- 
Annxxen. J. Faber stach eme solche Schäferin in schwarzer Manier. 
Picltcrsgill, Henry Wlllllan], englischer berühmter Bildnissmaler 
und Akademiker in London, gehört neben T. Philipps u. A. zu 
den ausgezeichnetstcn englischen Künstlern, dessen Ruf schon seit 
vielen Jahren begründet ist. Anfangs malte er auch historische und 
andere Darstellungen, deren einige sowohl in Erfindung, als in 
Ausführung meisterhaft genannt wurden. Diess war 1822 mit eine? 
Darstellung des Cupido der Fall, einem der früherem Werke cleS 
 Künstlers, welches auch durch die Schönheit und Harmonie der 
Färbung das Auge bezaubert. In der Folge machten immer die 
Bildnisse den grössten Theil seiner Werke aus, und diese sind von 
noch grösserer Bßflelltllng, sowohl in Haltung und Ausdruck, als 
in meisterhafter Behandlung des Ganzen und seiner Thcile. Axl 
Kraft der Färbung kommt er dem T. Philipps zwar nicht gleich, 
er besitzt aber eine Lieblichkeit, welche das Auge fesselt. Beweis-l 
seines zarten Pinsels liefern eine bedeutende Anzahl von Dnmelr 
bildnissen; aber nicht minder gelungen sind die ernsteren Manne? 
gestalten, die in sprechender Charakteristik hervortreten. Er malte 
Fürsten und Lords, und Notahilitätßn aller Art, in England wie i" 
Frankreich. In Paris malte er Lnfayette, Cuvier und Alexander von 
Humboldt. Die Bildnisse der beiden letztern sind vorzüglich gß" 
Jungen.  
l    
P-ickersgill, Henry, Maler von London, wurde 1312 geboren, und 
auf der Akademie der erwähnten Stadt zum Künstler herangebil- 
det. Später besuchte er den Continent, und von Ämsterdam 8115 
153m er 135]; über Düsseldorf nach München. Gegenwärtig beIiIY 
(lct sich Pickersgill wieder im Vaterlande. _Er malt Bildnisse und 
andere Darstellungen. 
        

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