Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1769405
hilatteo- 
Piccioni , 
211. 
Gaye Carteggio inedito dßlrtisti etc. Nov, 259) redet e; 
Wasserbauten bei Terni diese Arbeiten brachten ihm 
demselben Jahre noch den-Tod; 
Sein Bruder Battista il Gobbo stand ihm zur Seite. 
von den 
aber in 
PICGlOIIi, BIGUJBO, Maler; Musailiarbeiter und Badirer von Anconn, 
wurde um 1615 geboren, nicht um 1637, wie Einige angeben. E]: 
arbeitete in Rom, und nahm sich da die besten Meister zum Vor- 
bilde, wesswegen seine Werke auch geschätzt wurden. Sein To- 
desjahr ist unbekannt. 1655 erscheint er noch unter den Akade- 
mikern von St. Luca. Fiissly sagt, J. J. Rossi habe 20 Blätter 
nach ihm gestochen, kennt aber den Inhalt derselben nicht. Dies 
isnwahi-scheinlich die von Piccioni selbst radirte Folge von Bas- 
reliefs, welche Bussi herausgegeben hat. 
Es finden sich von ihm auch geistreich radirte Blätter, welche 
gut gezeichnet und mit Sicherheit behandelt sind. Bartsch, P. gr. 
XXI. f. 158 Hi, beschreibt 25 Blätter von Piccioni , kennt aber je- 
nes mit St. Lucas nur nach der einfachen Anzeige von Gori. 
i) Zwei Männer legen den jungen Moses in eine Art von 
Wiege, um ihn in den Nil zu setzen. Im Grunde links 
sieht man eine Frau. And. Cam (Camassei) pin. Im Rande 
ist PiccionPs Adresse an Nembrini 1641. H. 6 Z. 10 L., 
Br. 9 Z. 5 L. Im ersten seltenen Drucke ohne Schrift. 
2) Zwei Hirten beten das Jesusliind an, welches Maria in den 
Armen hält, während" Joseph Stroh in die Iii-ippe legt. Pau- 
lus Cal. Veronesis pinxit. Ma. Picc.s F. Mit der Dcclica- 
tion an Fabrizio Piermatthei 16111. H. 16 Z. g L., Br. 
10 Z. 6 L. -  
3) St. Lucas malt das Bild der heil. Jungfrau, nach Rafael. 
Im Rande liest man: Bminentmu. ac Bev. Principi Francisco 
Card. Barberino S- B. E. Vicecancellario Mathaeus Piccionus 
Anconitanus D. D. H. g Z. 1 L., Br. 6 Z. g L. 
" 4)  24).Die Basreliefs des Bogens des Constantin, die merk- 
würdigsten Scenen der römischen 'Geschichtg enthaltend! 
Fol e von 21 Blättern, mit dem Titelblatte, welches die 
Scuiptur und das Wappen des Cardinals Pius von Savoyen 
vorstellt. Letzteres lehnt am Piedestal einer _Statue der Pal- 
las. In einiger Entfernung sieht man die_Zeit dem Tempel 
der Unsterblichkeit entgegeneilen, mit einer Ifiolle in der 
Hand, auf welcher man liest: Monsig. Carlo Pio di _Savoia, 
welchem das Werk dedicirt ist. Unten steht: Matheius Pic- 
cionius Inuentor fecit Super. permissu.   
Rossi formis Roinae alla Pace'all' Insegria Öl Parigi. Die 
ersten acht Blätter sind numerirt, die übrig?" "lflhß 39119 
sind 8 Z. 2  I5 L. hoch, und eben so breit, die anderen 
9 Z. ltLhhoch und 7 z, breit, Es sind dies eigentlich zwei 
Folgen, 1 - 3 die runden Basreliels, und dann die vier- 
eckigen. Bartsch nimmt sie zusammen_,_und sagt nichts von 
Abdriicken vor der Schrift, welche freilich sehr selten sind. 
Sie tragen folgende Aufschriften: 
1) Vellfllßres, canum et Equi custodes etc. 
2) Sylvas [ieragrat claustrisque etc.  
3) lminensis muiitium iugis etc. 
4) Sub perlibus stratus etc. 
5) Marti lionianuruni Patri sacrilicat etc.  
6) Apolini sacrum fact,
        

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