Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1768868
Pfister , 
Albäif; 
Pflaudär  
 Peter; 
2177 
Püstßri Albert; ißuchrirucker, zu" Bämberg; äler"lieriihmte' Neben?- 
 huhler Guttenbergs, wird von Sprengen;  a. 
auch unter die geschickten _F0rinschneider gezählt. Helle;- Stiiux: 
 sich vernehmlich auf eine- lhteinisiihe Handschrift des DrFPäiulixs 
ü, Prag, der 145g vorrPfister schreiht: „Ban1bergae_quifsculpsit 
3' integräniibibliaxn? super läiuellaä e! _m quatuür septimamar tbtaln 
 bibliam 'tn pergameno Snhttlrpraesignavit seulpturäm." Daraus 
ersehen wir also, dass Piister die Lettern -0d-er.- äie Holztafeln zu 
 Bibel geschnittenjiabe, _nachclem.,er zuyor in Zeit 
  von vier, ßNochen sich das Ganze auf feinen Pergmncntblüttem 
vorgezeichnet hatte. Von  kann hier 
keine Rede peyn, gesetzt auehp dassnunter dem Ausdrucke "totam 
 Bibliain". die heil. Schrift, nichtso sehr ein "ganzes Buch" zu 
verstehen ist. Näher bezeichnet  Paulus de; Werk nicht, e! 
bleibt uns aber die Verinuthung. dass darunter dießamluerger 
 1 Bibliepauperum zurvcipstehe-n sei, welche [ffistet herausgäli, 
 angeblich 1462.: Diese artistisch;literarischehßeltenheitbestelgt aus 
 17 Vßläivtternt, die man allerdings in_Zeit von  Wqchen Vieichnen 
  könnte. _Eber_t, im lailblipgrnphisxzhen _Lexilson, spricht nur von 
vier Exemplaren. Dass Pfister rllieußilgdcr in Holz- geschnitten habe, 
 gagt freilich, die Geschichtt;qichtbestiinmt, allein die Vermuthung 
 ist nichbzu tgewagt," da Rfistextzu zeichnen verstand. Die Bücher, 
welehehzwfisehen 11150.- 141015315 seiner Oixfizin hervor-gingen. 
sind meistens mit, Ilplzqehnitteu geeiert, deren Vielleicht mehrere 
von ihm- herriihrene Jään Buch, welches 1451 zu Bamberg, und 
sicher von ihm geclruclitist. gehört zu den griissten bibliographi- 
sehen Seltenheiten, nämlich die BOIIEIJSChIGILFQlJGlU, mit Holz- 
 schnitten. Man betrachtete das WOlfGllbülllCf Exemplar lange als 
 Unieum, in- neuester Zeit Ewndhaber F. Stüger in München ein 
 zweites Exemplar, das nurin einigen Dingen abweichen soll." 
PHIZGP, JOlIHI-ln BHPUSI, Iiupferstecher. wurde 1789 zu Ehren- 
bfßilsißlll am Rhein geHnr-en; und nachdem  "clie An- 
 fangsgriinde Ader Zeichenkunstierlernt hatte,- hegab er sich rnagl] 
Augsburg, um unter Iilauberk Leitung in der linpfcrgtechepkunst 
sich auszubilden. Später begab sich der Iiünstler- zu gleichem 
Zweckenach Wien, wo er 1816 und 181? die beiden Bildnisse 
nach Lampi. und Ender stach, endlich aber ging Flitzer nach Pa- 
 x-is, wo er seinen Ruf gründete, da seine Blätter: rlen besten- Wer- 
 ken der französischen Challsographie an die SeiteESESCtZtQWQTÖCII 
 können. Er hat in Paris auch bereits mehrere) Schuler gebildet. 
1) Das Bildniss des Profegsurs und Malers Lämpl in Wien, 
  nach Lampi jum, fol.   
2) JEDES des Geistlichen Stacller, nach Enden 511-"  
3) Der Einzug Heinrich IV. in Paris, nüßh dem bßrnlxmten Bilde 
des Baron Gdrard, 1327 gestochen, kl- fol. Preis 5 fl. 50 kr, 
 Ä) Die Geburt Heinrich IV" nach Lafitte, das Gegenstück von 
1829.;   
Pflauder, Peter, Stuccatgrer, geßoren zu Thärxunheim im Tirol 
1753, gßßlvfbell zu Salzburg 18H. Er arbextete für Kirchen und 
Klöster seines Vaterlandes.   
Sein Sohn oder Verwandter, Alois Pflauder, war ebenfalls 
Stucuatorcr. Dxeser Wurde-fZQQJu Salzburg geboren. 
        

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