Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1768654
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PCÜY o 
Robert. 
Pctzholdt , 
Friedrich. 
sich, der berühmte Martin Wagner seiner und des Peter Schiipf 
Hiilfe bei der Ausführung des grandiosen Frieses für die Walhalla 
bei Regensburg, der 1857 in llliinchen ankam. Dieser Fries be- 
steht in acht Abtheilungcn, von welchen Pettrieh die ersteren und 
Schöpf die letzten mit riilnnlichem Fleisse in Marmor ausfiihrte. 
In der Scene, wo ein Apostel einer sehmausenden Jagclgesellschaft 
die Worte des Glaubens verkündet, haben wir die Bildnisse der 
drei genannten liiinstlcr. Pettrich leert gerade eine Feldllasche. 
Die Bildnisse der beiden Pettrich sind in C. Vogel von Vogel- 
stein's Purtraitsammlung, der Vater (815 in Dresden, der Sohn 
1320 in lumv, beide von Vogel selbst gezeichnet.  
Pßtty, B-Obert; Maler, wurde 11111 171,10 Zu London geboren, kam 
aber später-nach Hanxburg, und endlich nach Holland, wo er ge- 
gen Ende seines Jahrhunderts starb Er malte Blumen und Früchte, 
Vögel, Insekten u. a. sehr natürlich und kriiftxg in Wasserfarben, 
so dass. sie fast die WVirlsung von Oelgenxiildexz hatten. Dann malte 
 er 'auch Landschaften in Oel und Aquarell, auch in letzter Manier 
auf Holz, worüber er dann einen Firniss zog. 
Heliierick stach nach ihm 6 Blätter mit Insekten, Früchten und 
Blumen, eine Folge in kl. qu. 3. 
X 
Petz, Johann, Gxasmaler, 
17. Jahrhunderte. 
vielleicht 
E1115 
Nürnberg. 
Er 
lebte 
im 
Petze], Jühilllfl 03T]; ein Curliinder, malte urh 172i zu Jena 
Bildnisse. Er wollte im Besitze allerlei geheimer Künste seyn, die 
 er durch den Druck belmnnt zu machen versprach. Allein er ver- 
stand die Kunst nicht, einen dankbaren Verleger zu finden. 
PGIZlIOlClC, Friedrich, Landschaftsmaler, wurde 1805 zu Copenha. 
'gcn geboren, und da sich bei ihm schon frühe eine entschiedene 
Vorliebe zum Zeichnen iiusserte, so fand man es später gerathen, 
derselben durch den Besuch der Akademie seiner Vaterstadt vnlle 
Nahrung zu gewähren. Es zog ihn besonders zur landschaftlichen 
Darstellung, die durch irgend eine bedeutsame Stalfage noch mehr 
gehoben werden sollte, und daher zeichnete Petzholclt auch mit 
Eifer Figuren, Thiere und Architektur._ Sein Talent hatte sich be- 
reits in mehreren schönen Gentältlßu mit Darstellungen Vaterländi- 
scher Gegenden auf das entschiedenste erprqbt. als Petzholdt 1830 
nach München sich begab, um _dasell_)'st seine weitere Ausbildung 
zu Vgl-folgen, Er studil-[e da die Schutze der ltünigl. Pinakothek, 
führte auch einige Gemälde aus, und nachdem er auf solche Weise 
sich einige Jahre mit grösstem Erfolge _geubt hatte, begab er sich 
nach Italien, da sich ihm hier wwohl in Hinsicht auf landschaftli- 
che Scenerie, als auf interessante und malerische Beigaben die 
reichste Auswahl darbot. Petzholdt rnachte da zahlreiche Studien, 
und führte auch Bilder in Oel aus, die, so wie frühere Werlae, in 
verschiedenen Besitz übergingen. I'm Jahre 1838 bewunderte man 
in llrliitlchen ein ziemlich grosses Bild, (lassen Inhalt den pontini- 
sehen Sümpfen entnutnmen war, ein streng. und herrlich durchge- 
bildetes Werk. Es wurde vom Iiunstvereine der erwähnten Stadt 
angekauft. und der _Verl00sung unterworfen, wo es 1359 dem 5m- 
fen vuu Preysiitg-Lichtenegg- Moos znfiel. Es ist vermuthlich das 
letzte grössere Gemälde des liünstlers, da er im Jahre 1858 in Ita- 
lien" starb.
        

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