Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1768568
Petrignano , 
Girotamo. 
Petrini , 
Paolo. 
487 
Petngnano, GIPOIQIUO; Kupferstecher, dizr sicher mit (Ieln oben 
' erwähnten G. Podrignnni Eine Person ist. Der Nqme Hieran. Pe- 
trignnno steht auf einem Blatte, welches Eflhet: Vorßhasverus vor- 
 steljt, nach einem Frescobilde von Domxmchlno ui St. Silvestro 
zu Rom.  
Petrini, Pietro, ein Geistlicher und Architekt von Fxiligno, genug, 
in der ersten Hälfte des 17. Jahrhunderts Ruf. Er schrielyauch 
über die Baukunst, und starb als Erzpriester über die Canarisclmen 
 Inseln. 1648.  ,  
Petrlm, BQPKQIOmCO, Maler von Perugia, genannt Meucci, war 
Schüler von L. Scaramuccia, der sich väterlich seiner annahm- 
Er war Gehülfe des Meisters, malte aber auch Bilder nach eigener 
Erfindung. Starb 166.1 zu Mailand in der Blüthe dexvJahre. 
Pßllflnl oder PCITIS, PIGIFO dB; Maler von Campo im Veltlin, 
kam in früher Jugend nach Rom, und bildete sich da ixrMarattiÜs 
Schule. Fiissly in den Lehensheschreibungen der besten Künstler in 
der Schweiz V. 42, sagt, dass er es in der Kunst sowqveit gebracht 
habe, dass ihm von llOüiPäbStCl] und von verschiedenen Fürsten 
Arbeiten übertragen worden seyen. Es wird auch Orlandi corri- 
gii-t. der den Petrini fiixneinen Kölner hält; wir glauben aber ini 
Allgemeinen. dass Petrini mit Pietro Antonio de Petri hier und 
da verwechselt seyn möchte. Dieser Petrini starb zu Anfang (bis 
13. Jahrhunderts.  
Petrim oder Pietrim, Giuseppe Gav. , E1910? von Carona im 
Lugan, war Schüler von G. Buni, und zu seiner Zeit ein Hünsti- 
1er von Ruf. Einige behaupten, dass seine Figuren voll Leben 
und Feuer seyen, und dass er in Behandlung des Schattens dem 
Rembrandt nachgeahmt habe; Lanzi hingegen bemerkt, dass Petrini 
ein aus der neapolitanischen-Sehule entlehntes grünliche-s, aber da- 
mals nicht misslälliges Colorit bis zur Ausschweifung getrieben 
habe. Er wählte nur wenige Figuren, so wie sein Sohn und Schii. 
1er Maijco, und beide stellten gerne halbe Figuren von Weltwei- 
sen in Lebensgrösse dar, mit Büchern, Landkarten u. s. w., die 
Köpfe sind aber daran am fleissigsten behandelt. Cav. Pctrini 
malte in Lauis, zu Morbegno für die Dominikaner, bei den Je- 
suiten zu Como, zu Turin und Lugano für die Somasker, zu Bei? 
linzona in der St. Rochuskirche, zu Pavia, zu Bergamo u. s. wl 
Füssly lässt den älteren Petrini 1757 im 76- Jahre Sterbßll. Lanzi. 
1780 im 80- Jahre, und anderwärts finden wir 1775 alS Sein Ster- 
bejahr bezeichnet. lllarcmstarb um 1750- 
ßßflSCh, P- gr. XXI. 320, beschreibt auch ein Blatt von diesem 
Künstler. Welches im Geschmacke von Claude Mellan gestochen 
ist, wo die Schatten mit einereinzigen Taille bewirkt sind. "Der 
Künstler nennt sich aber da Patrini.  
St. Franz von Sales in einer Landschaft sitzend, nach dem 
Crucifix hinbliclsend, und die Hände auf den Tudtenkopf 
gelegt. Sanetus Franciscus ordinis Minorum Fundator  
Juseph Patrini delin. et sculp. 1732. H- 7 71-, Br- 4 Z. 10 L. 
Petrini, P3010, Kupferstechev, der vermuthlichin der zweiten Hälfte 
des 17. Jahrhunderts geboren wurde. Er arbeitete nach Lanfranco 
u. a. Zu seinen Hauptwerken gehören:
        

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