Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1768530
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Petri , 
Pietro 
Petri , 
Nicolaus. 
liches und seltenes Werk. Heinecke sagt, dass sich dieses 
Zeichen auch auf einer Folge von 24 Blättern mit hierogly- 
phischen Figuren finde, k]. fol.  
2)  5) Zwei Scenen der alten griechischen Geschichte, nach 
F. Primaticcio. Martin Petri excucL, qu. fol. 
14) _ 7) Die vier merkwürdigen Frauen der Israeliten: Judith 
Ruth, Maria. Magdalena. 4 Blätter nach M. Heemslserk. 
Martini Petri excucL, lsl. qu. ful. 
8) Abraham und Loth versöhnen sich, reiche Composition von 
Franz Floris. Martinus Petri excuch, kl. qu, fol. Es gibt 
Abdrücke vor cler Schrift.  
9) Das kleine Crucifix von Diirer, schlechter gegenseitige C9. 
pie, in der Griisse des Originals. Martinus Petrus excude- 
hat in insigni aurei fontis prope novam bursam. Auf der 
Rückseite sind 10 lateinische Verse: Adspiee homo etc. 
Petri, PICIPO de, geivöhnlich Peter Maler genannt, wurde ums 
Jahr 1550 zu Brügge in Flandern geboren, wo sich sein Vater, 
ein geborner Italiener, und wahrscheinlich auch ein Maler, der 
Religion wegen (er war akathnlisch) aufhielt. Pietro bildete sich 
in den Niederlanden zu einem der geschicktesten Maler seiner 
Zeit, und ging dann, um sich noch mehr zu vervollkommnen, auf 
Reisen. Im Jahre 1574 kam er nach Brünn. wo er die Bekannt- 
schaft des Johann von Boskowitz machte, der ihm  wahrschein- 
lich für verfertigte Gemälde  einen sogenannten "Versagbrief" 
auf 500 fl. bühmisch gab, die auf die Stadt Mehrisch-Trübau, wo 
sich Boscowilz grösstentheils aufhielt, angewiesen waren. In die- 
ser Stadt liess sich der Künstler auch nieder, wurde dreimal zum 
 Bürgermeister gewählt, und lebte bis an sein Ende in einem be- 
 deutenden Wohlstand. Nach dem Tode J0hann's von Boskowit; 
war dessen Neffe, Ladislaus Welen von Zierotin, der zu Triibau 
eine Menge Gelehrter und Künstler um sich versammelte, sein 
vorzüglichster Gönner, für welchen er unter andern eine Kreuzi- 
gung Christi malte, die sich noch erhalten hat. Pietro starb 1611. 
Noch ist von diesem Iiünstlei- das Portrait das Ladislaus Welen 
von Zierotin und des Jan von Boskoivitz vorhanden. Mehrere:- 
Gemälde erwähnt er in einem Inventar _der Verlassenschaft, das in 
Hormayf; Archiv 1325 S. 501 neben obigen Notizen abgedruckt ist. 
Petri, Simone de, gewöhnlich Simon): genannt, Sohn des Pie- 
tm, erwarb sich gleichfalls den Namen einesausgezeichneten Ma- 
lers. Auch er wurde zweimal zum Burgermeister der Stadt Trübau 
gewählt, nämlich 1630 und 1635- 9b sich von Ihm noch Gemälde 
.1" finden , ist nicht angezeigt. 
Petri, Adam, Buchdrucker, der in der ersten Hälfte des 16. Jahr- 
hunderts in Basel lebte. Sein Monogramm und manchmal auch 
die deutlichere Bezeichnung seines Nalhens findet man gewöhnlich 
auf Büchertiteln. Dieses Zeichen erklären Strutt und Christ auf 
Alexis Prinbaum ocler Pirnraum, was SIClI dadurch als irrig erwies, 
dass man neben dem verschlungenen A P auch die Sylben etri 
(d. h,  Peu-i) gefunden hat. 
Petri , 
Nicolaus , 
liupferspecher, 
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