Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1768524
Pctri , 
Petri 
Petrus. 
Petrus, 
oder 
Martin. 
1.83 
Niccholaus Petri Picton de Frorenscia hoc depinlit 
opus MCCCLXXXXII. In einer  im Iirenzgang des Fran- 
Ziskanerlalostcrs zu Prato sind von ihm Darstellungen au; dem 1,3. 
ben des heil. Apostels Matthäus, Reste einer Kreuzigung. und von 
Bildern aus den; Leben des he1l._Anton, mit der Inschriftr Nicchulg 
di piero cierini dipmtore  iiorcntino pmse qui con suo 9010m, 
  In der Salsristei von St. Crocc zu Florenz sind auf einer Seiten- 
wand vier Bilder aus der Passion, welche ebenfalls an diesen Iiünei- 
ler erinnern. Näher beschrieben sind diese Gemälde in dem oben 
genannten Werke von E. Förster, und zum Theil im Iiunstblatte 
1855 No. 25- Die Stimmung des Meisters ist vorherrschend ernst, 
seine Bezeichnung von Gefühlen scharf und ergreifend, die Bewe- 
gungen seiner Figuren von innen bedingt, seine Zeichnung in 
dem doppelten Bestreben nach Schönheit und individueller "Cha- 
rakteristik, wie sie vor ihm nicht vorkommt, wohl aber die nächst- 
folgcnde Periode bezeichnet. Es ist unbegreiflich, wie ein Meister 
von solchem Verdienste von den früheren Schriftstellern so wenig 
beachtet werden konnte. Bei italienischen Schriftstellern sucht man 
vergebens um Nachrichten über ihn. C. Lasinio habeinige seiner 
VVerhe in Iiupfer gestochen, unter folgendem Titel: Racculta di 
Pitture antiche, Pitture di Nicc. Petri discepolo di Giotto ncl capi- 
tolo di S. Francesco di Pise) diseg. da G. Rossi. 14 Contoursti- 
chc, nebst Erklärung. Pisa 1820, ful. 
DPGITi, PGETUS, Architekt, dessen P. A. la Puente in seiner Beise- 
beschreibnng erwähnt, nach einer aufgefundenen Steinschrift, die 
diesen P. Petri als Baumeister der prächtigen Cnthcdrale von To- 
ledo nennt, eines Werkes im gothischcn Style. Der Meister starb 
152g, und ward in der liirclie begraben. 
Pßtrl, AlVI-ITGZ, ein spanischer lllalcr, der in der ersten Hälfte des 
15. Jahrhunderts lebte, aber ebenfalls wenig bekannt ist. F. Bu- 
scheweyh hat eines seiner Bilder, von 1429, gestochen. Es stellt 
die heil. Jungfrau und den verkiiudigcnden Engel dar. Er wird 
mit Alvano di Piero wohl nicht Eine Person seyn. 
Petn oder P6111118, Martin, Iiuyferstechcr und Kunstverleger, 
dessen wir bereits unter Matt. Peters. erwähnt haben, so du; wig 
 hier nur einige Blätter anlühren, welche aeinen Namen tragen, 
als jenen des Verlegers, da der Stecher nicht bekannt zu seyn 
scheint. 
1) Die Schlacht (les Cunstantin, nach einer Zeichnung BafaePs 
die als erster Entwurf zu dem Gemiilde _Zl1 betrachten ist. 
Die Brüche ist links. Oben rechts 1st eine Tafel mit den 
Worten: IMP. CAES. VATICANÜ, 11ml das Monogramm 
des alten Stechers Sli oder ES, WClClWS bei Brulliot I. 
N0- 2775,-und noch genauer in Frenzel'_s Catalog der Samm- 
lung des Grafen Stemberg-Manderschßld I. Nu. 276g gege- 
ben ist. Der alle Stecher ist unbeliannl, 11a ihn nur muth- 
masslich einige liarolns nennen. "Dieses soll ein Flamällder 
gewesen seyn, und e; ist wohl moghch, (lass das Blatt nicht 
von einem Italiener herrühre , da es folgende Adresse trägt; 
Antwefpiilß, Martin Petri exc. In Fusslfs Supplementen 
helsst es nach Gandellini und Heineeke, dass dieses Blatt 
den Namen: _Mart. Petrejus Amverpiae trage. Von zwgi 
Platten, in vier Blättern , s. gr. imp. qu. fol- Ein vorzüg-
        

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