Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1768511
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Peträe , 
Petri , 
Niccola. 
GlYPÜque etc. 
s. Träsor- de Numismatique et 
p]. 15, N0. 5.  
en Italic, 
Med. coul. 
,  
Petreeg T-y ein französischer Schreibmeister uncl Kupferstccher, 
dessen auch Breitkopf in seiner Geschichte der Schreibkunst er- 
wähnt, ohne genauere Angabe, seines Werkes. Es ist diess ein 
Livre (Yöcriture, in 9 Blättern, 16141 bei N. Langlois in Paris 
verlegt. 
Petrejus , 
Martin, 
Matt. Petri. 
Petrejus, Jühann; Buchdrucker und wahrscheinlich auch Form- 
schneider, wurde um 1497 zu Langcndorf geboren, studirte auf 
der Hochschule zu Wiltenlwerg, und kam dann um 1520 als Ma- 
gister artium liberulium nach Nürnberg, wo ihm durch Erbschaft 
 eine Druckerei zufiel, die er in grussen Flor brachte, da er selbst 
in der Mechanik sehr erfahren war. Man glaubt, er habe auch 
Formschnitte geferliget, Niemand aber kann ein Blatt von ihm 
angeben. Die Angabe UngerÄs, dass Petrejus nach Zeichnungen 
von A. Diirer in Holz geschnitten habe, entbehrt des sicheren Grun- 
des. Wenn je Formschnitte von ihm vorhanden sind, so müss- 
ten sie in den bei ihm gedruckten Bibeln zu finden seyn. Die 
Hnlanderische Ausgabe des Curpus Juris ist ebenfalls aus seiner 
Offizin hervorgegangen. Zahlreiche Formschnitte sind in dem 1547 
bei ihm gedruckten Buche des Guahherus Rivius: der fiirnembsten, 
nothwendigstenr- Kunst etc.  
PCITEOH, Andfßa, Maler, der um 1536 zu Venzone arbeitete. Er 
verzierte da die Flügel der Orgel, im Inneren mit Darstellungen 
aus dem Leben des heil. Eustachius und St. Hieronymus, von aus- 
sen mit der Parabel von den klugen und thörichten Jungfrauen 
mit schöner architektonischer Umgebung. Diese Bilder sind sehr 
lubenswerth. 
Petrenl, GIOVBUIII, genannt Giovaninno da Fnrli, war Schüler 
von L. Valesio. Er malte etliche erwähnenswerthe Bilder, zeich- 
nete aber noch besser mit der Feder, wie Malvasia behauptet. 
Bliihte um 1640. 
Petrelli, Jacopo, Male? von Venedig. wird v0? Bassaglia erwähnk 
ohne Zeitangabe. Er soll in der Iilrche dell _Anconetta daselbst 
die grosse 'I4'afel gemalt haben , welche den ewlgen Vater mit En- 
geln darstellt. l 
Pein; NlCCOla, oder N. di Pietro, Maler von Florenz, ein edler 
und gefühlvoller Künstler, der aber erst 111 neuerer Zeit nach Ver- 
dienst gewürdiget wurde. Er trat gegen den Schluss des 14. Jahr- 
hunderts in Florenz auf, und neben Andrea Oreagna (Arcagnuolo) 
ist er es namentlich, der unter den wenigen Künstlern, welche 
der. Kunst, die sie vorfanden. einen neuen grossarligen Urnschwun 
verliehen, oben ansteht. Naehweisungexx über sein Leben sinä 
nicht vorhanden, über seine Werke aber hat Dr. E. Förster in 
den Beiträgen zur neueren liunStgßSClliChte, Leipzig 1855 , merk- 
würdige Naphrichten gegeben. 1m Capitel von S. Bonavenlura 
bei den Franziskanern zu Pisa sind Wandgemälde von Niccola, 
die "Leidensgesehichte des Herrn in g Bildern, mit der Inschrift:
        

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