Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1768485
Petitot , 
Pierre. 
- Petitot, 
Louis. 
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lichkeiten, die zu Parma gehalten wurden, mit Ifupfern nach Sei- 
neu Zeichnungen. Le Canu stach nach seiner Zeichnung den Auf. 
riss einer Fontaine. J. Vnlpato stach nach seiner Erfindung und 
Zeichnung zwei Bliitter,_ mitrdein Titel: Veduta del Eloschetto d'Ai-. 
eadia dalla parte de' principi et dalla parte del tempio. Dann ha- 
ben wir nach seiner Erfindung und Zeichnung auch eine Samm. 
lung von 55 Blättern mit Vasen, unter dem Titel: Suite de Vase; 
tiree du cabinet de Mr. Du Tillot Marquis de Felino, Ministre 
de S.   etiz. Clit grigeeaiifyeau foräa düipres las dessinls OSPlpÄ- 
naux e r. e iev.   etitot. remier arc itecte e .   
B. l'Infant Don Ferdinand Duc de Parnie etc. Die Stiche sind von 
Benigno Bussi, dem Ilofstuecatorer des Herzogs von Parma. lin 
Jahre 1805 erschien zu Paris von E. A. Petitot: Baisonnement sur 
la perspective pour en faciliter l'usage aux artistes, 4; Diess 
ist vielleicht eine neue Auflage eines schon früher] projeäitir- 
ten Werkes, oder eine französische Üebersetzun desse ben; enn 
der alte Fiissly sagt, dass der Künstler  damalsgin Italien  Ge- 
danken iiber die Perspektive habe drucken lassen, worin er den 
Gebrauch derselben den Künstlern zu erleichtern gesucht. Diess 
besagt auch der obige französische Titel. 
Dann finden wir in BdnarcVs Cabinet du Paignon Dijonval ei- 
nein L. A. Petitot folgende Blätter zugeeignet, die aber vermutli- 
lich unserm Künstler angehören:  
1) Projet d'un pont triomphal.  
 2) Eldvation et gierspective d'une colonne funeraire. zwei lileine 
Blätter. 
3) Ainphithöätre de la ville dd-lerculanum. 
PeilltOt, PIGITC, Bildhauer von Langres, iibte in Paris seine, Kunst, 
zu einer Zeit, in welcher die Revolution und Iiaiser Napuleon 
  den Künstlern reiche Beschäftigung gaben. Eines der frühesten 
 VVerke, welches der ältere Petitot 1800 in Paris ausfiihrte, ist die 
Marmurgi-uppe, welche eine lVliiiter vorstellt, die ihren Sohn be- 
weint, ein Grabmonuineiid Hierauf fertigte er die Biiste de; Priu- 
zen Engen für die Gallerie der Coiisuln in Marmor; dann die 
Statue der Arteinisia, als eheliche Liche symholisirt, und ein Bus. 
 relief, welches die Unschuld vom Amor überrascht vorstellt. Den 
Anacreon stellte er dar, wie er eine Ode an die Venus Singt, und 
ein in Landoifs Aiinales IV. 46 abgebildetes gresses Gypsmoqlel] 
der Concordia, auf ihrem Wägen von einem Lowen und Cllleill 
Lamme gezogen, erwarb ihm 1802 den Allimuntcrungsilrels- D19" 
ses Werk, und ein lcbensgrosses Modell einer Statue Wm Cun- 
dorcei, ivurde besonders wegen der darin herrschenden edlen Ein- 
falt und Unbefangenheit, die sich bisher an wenigen Arbeiten seine;- 
Zeitgeuossen findet, gerühmt. An diese VYerlie reihen sich auduru, 
die nicht geringeres Verdienst besitzen, fvle d" Genm? V0" Fmnlb 
reich, 1806; der Tod Pindafs, 1312: d": Fwlmlsßhaltg der Krieg 
und der Sieg; die Geschichte und der Eriede; der TriuinPh d" 
Bacchus und der Ariadne, alle von 1814- äm äflhfß 181g fülirlc 
er auf Befehl des Ministeriums des Innern ie tatue der Marie 
Aiitoinette in Marmor aus, und dann noch eine (irlgppeyChirldric 
und Ndliza, Später brachte der liiinstler in Paris nichts mehr zur 
Ausstellung, er lebte aber noch 1830, wie aus Gabefs Dictiönnaire 
des artistes francais etc. hervorgeht. 
Petitot, LOUIS, Bildhauer, wurde-17g4 zu Paris geboren", und 
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