Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1768377
1,68 
Peters, 
yVilhelm- 
Peters , 
WVilliam. 
Peters, vvllhelm-s Thiermaler und Radirer, vielleicht Johann Wil- 
helm genannt, da wir ihn mit dem oben nach Brnlliot erwähnten 
Jan Peters für Eine Personhaltexl, und zwar für einen Niederlän- 
der, der in), 1.1. Jahrhunderte zu Paris arbeitete. Nach der An- 
gabe in BenarcPs Cabinet Pnignion Dijonval wurde Guillaume Peters 
um 1610 geboren, und so müsste der Künstler, wenn er, wie 
Brulliot angibt, noch 1700 gearbeitet hätte, ein sehr hohes Alter 
erreicht haben. Im Cabinet Paignon Dijonval werden ihm zwei 
Bisterzciehnungen beigelegt: ein Hirsch von drei Hunden überwäl- 
tiget, und drei Hunde, welche einen Ebernufgehen. Auch seine 
radirten Blätter stellen verschiedene Jagden vor, und fiinf dersel- 
ben, ans van Merlen's Verlag, nennt Bönard unter folgenden Titeln: 
  1) Chasse an lion. 
 2) Chagse an sanglier,   
 5)! Chqisse an cerf. H. 7 Z. 2 In, Br. 11 Z. 4 L. 
4) Chassernu renard. 
5) Chasse au lievre. 
 i Die Hintergründe bilden Gegenden aus der Umgebung 
  von Paris. 
Peters: William, Maler zu London, ein Künstler, der im vori- 
 gen Jahrhunderte die englische Nation mit seinen fad-siisslichen 
 Bildern entziiclste. und, 'wie sich die Zeiten ändern , gegenwärtig 
damit aneclselt. Er malte viele sentimentale Scencn, aber ohne 
wahre Schönheit der Form, alTelstirtcs Zeug, welches durch die 
Iiupferstiche, die darnach in die Welt ausgingen, noch oft zu Ge- 
sicht kommt; Allein diese Iiupferstiche, so wie die Gemälde selbst, 
werden zurückgelegt, und ungern nur vorgezogen. Schade ist es, 
dass selbst die vorzüglichstcn Stecher damaliger Zeit ihre Kräfte 
daran vcrschwendelen. Peters malte auch Vmehrere Scenen aus 
Shakespeare, für die bekannte Skalsespear-Gallery des A. Boydell, 
und für Meddin's Galleric, Beweise, dass selbst kunsterfahrene 
Männer den Pastor Peters  denn er war Geistlicher- nicht un- 
bedeutend gefunden haben, und so kann man es auch den senti- 
mentalen Ladys niclit verdenlsen, wenn sie sich von dem Frömm- 
ler Peters malen liessen, der sie als Hebe, Belinda, Silvia, Lydia 
u. s. w. darstellte. Er hat aber auch Männer gemalt, darunter 
einige von Bedeutung. Er starb um 1800, In hohem Alter. lVIan 
darf ihn nicht mit William Pether verwechseln. 
Bartolozzi stach das Gemälde, welches den Schutzengel vorstellt, 
wie er die Seele eines Kindes dem Schopfer zuriickbringt, und die 
Auferstehung einer frommen Familie, The Apotheosis of a benu- 
tiful Family, The Triumph of Virtue;  B. Smith: The Cherubs, 
und vier Büsten in Ovalcn, A Slavonmn Lady, A Parmesan, A 
Cremonesc, und A Venetien Lady; dann: Love in her Eye sits 
plaing, und Silvia O Woman! lnYßly Wßman! etc. Von P. Si- 
mon haben wir: The three holy Children. 
W- Dickinson stach: The Country Gifl; B. Marcuard: The ita- 
lian Fruit-Girl, ein Engel führt die Seele des Kindes in das Pa- 
radies; J. Iluog: Sophia, a Haymaclser etc. 
Von Bildnissen stach Dickiuson jene von John Fielding, und Je;- 
Lady Ghnrlotte Bertin; J. B. Smith das des William Acldingtuu, 
des Etlwarrl Wortlcy Montague, in biss dress an Arabien pringe, 
jenes der MrsLONeill und der Miss Hai-riet Powel; J. Dean das
        

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