Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1767965
P errin . 
Alphons. 
Perrisim 
Perisin , 
etc. 
127 
Menschen vorstellend. Im Schlosse z_u Versailles ist ferner ienes 
Bild, welches den Astyages zeigt, wie er den Cyrns zum Tode 
verurtheilt. Dieses Gemälde erhielt 1802 der] lßuünunterungspreis. 
Es wurde sehr günstig aufgenommen, so wie jenes, welches den 
Alcibiades vorstellt, den Sokrates III den Armen der Wohllust {in- 
det. Beide Bilder hat Landen in den Annalen III. und XI. im 
Umrisse abgebildet und beurtheilt. In der Cathedrale von Mont- 
pellier ist von ihm ein 12 Fuss hohes Gemälde der Himmelfahrt 
Mztriii, wofür er 1800 mit der gnldenen Medaille beehrt wurde. 
Ein anderes auch schon in Fiissly's Supplementen erwiihntes Bild, 
stellt Sokrates vor, wie er im Gefängnisse die Freunde bittet, Weib 
und Iiind zu entfernen, um ungestört mit ihnen reden zu können. 
Der Pnusanias franeais tadelt das Altarhild, welches Perrin für Na- 
puleon's Capelle in den Tuillerien gemalt hatte. Man sah da die 
allegorische Gestalt Frankreichs von der Religion unterstützt, wie 
es die dem Feinde abgenommenen Fahnen der heil. Jungfrau weiht. 
Im Saale der Marschiille sah man von Perrin das Bildniss des Mar- 
schall Lannes, und an dieses reihen sich einige kleinere Werke 
verschiedenen Inhalts. Geriihmt in Zeichnung und Ausdruck ist 
eine g auf 7 Fuss grosse Darstellung aus Gessner, den Sturm von 
IVIisis und Lamon vschildernd. Im Jahre 1819 malte er in grösserer 
Dimension (12 Sch. 6 Z.  g Sch. 6 Z,) eine Scene' aus der Fabel 
des Herknles, die Strafe des Cygus, der den Alciden auf seiner 
miihvollen Bahn zu hemmen sucht. Das letzte Bild, welches er 
1822 zur Ausstellung des Museums brachte, stellt spartanische 
Frauen vor.    
Perrin , 
Alphons, 
Pörin. 
Perrmg, Vvlnlilm, Zeichner und Maler zuLondon, ein Iiiinsh 
1er des 19. Jahrhunderts. Er malt Costumfiguren , Scenen und Land- 
schaften, und dieses Inhalts sind auch seine Zeichnungen. Solche 
sind in Finderfs Tableaux, London 1837. gestochen. Diese ent- 
halten eine Reihe von pittoresken Ansxchten, Nationalcharakteren, 
'Schönheiten und Trachten. 1  
Perrino , 
s. Perino. 
Perrisim oder Perisin, aucg Peresm, Peressm, Perrisin 
und Perisinus,  Jako , Zeichner,KupferstecherundFoi-m- 
schneider, wurde um 1530 eboren; er ist aber jveller nur aus 
einer Anzahl von Blättern beäaannt, welche die obigen Varianten 
des Namens geben. Perisixi könnte ein Deutscher gewesen seyn, 
rla etliche seiner Blätter deutsche Inschriftefl haben, In Frankreich 
hat er aber gearbeitet; öfter in Gesellschaft des  Tortorel, mit 
welchem er von 1567  1574 Scenen aus dem Kriege der Hugue- 
netten herausgab, welche selten einzeln, aher noch seltener voll- 
ständig unter folgendem Titel zu finden _smd: Preinier Volume, 
contenant quarante tableaux ov Hislvlrßä dlußYSßS qm sont memo- 
rables touchant les Guerres, Massacres et Troubles aduenus eu 
Fraucc en ces dernieres annees; Le tout recueilly selon le tes- 
moignage de ceux qui y ont am; en personne, et qui les um veug 
Lequels sont pourtraits ä la veritö. Mehrere Blätter dieser Folge 
sind mit einem Monogramme versehen, das aus C. J. P. oder J. 
P. T. besteht, von welchen letzteres J- Perriuim und 'I'ortorel be- 
deutet.
        

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