Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1767841
Perolas , 
Juan, 
Franc. 
Estev. 
de 
las. 
Peroni, 
H5 
1356 zu Düsseldorf 
folg dem Ilisturien- 
in Scharlowks Schule. 
und Genrefachc. 
Er widmet sich mit Ext- 
Perolas, Juan, Francisco "und Estevan de las, Mam, (m, 
beiden ersteren Brüder, von Almagru gehiirtig, der letztere ein 
Verwandten, werden von Paloinino unter Michcl Angela's Schüler 
gezählt, lnldeten sich aber wahrscheinlich unter C. ßecerre. Sie 
zierten mit C. Arbasia den Pallast des llllarchese von Santa Cruz 
mit historischen, allegorischen und lixndschaftlichcn Darstellungen 
2,11 fliresco iäid in Oe] aus, und machten dadurch dieses Gebäude 
ernimt. lit lYIohedano malten sie im Sanctuario von Curdova 
einige auf das heil. Sakrament bezügliche Scenen. Diese Iiiinst- 
ler starben um 1605. 
F I 
Peron, Louis Alexander, Maler, wurde 1776 zu Paris geboren, 
und von David unterrichtet, dessen Iiunstweise er, so wie viele 
andere, als canonisch anerkannte. Er blieb auch in der Folge im 
Allgemeinen den Lehren des Meisters noch treu, besonders in der 
strengen Zeichnung, suchte aber in mehreren Dingen der neueren 
Schule sich anzuschliessen. Er fertigte eine bedeutende Anzahl 
von Gemälden, griisstentheils historischen, und etliche allegorischen 
Inhalts. Einige derselben wurden in früheren Schriften bedeutend 
erhoben, wie der Tod des Generals Valhubert, Sokrates mit: dem 
Giftbecher, Alceste, Paulus Aemilitis, der Hirte am Grabe seines 
Freundes bei Mondbeleuchtung u. a. Dann malte er 1819 den 
Hindermord, ein 12 Fuss breites Bild mit halblebensgrossen Figu- 
'ren; die Vision des heil. Chrisostomus,' jetzt in der liirche St. 
Merry; die Erweckung des Lazarus, in einer Iiirche zu Paris u. 
s. w. äiine grosse Compositiun in Lavismanier stellt den Tod des 
Cäsar er. 
Pöron ist Professor an der k. Zeiehnungsschule zu Paris. 
Peroni, GIUSGPPG, Maler und Bildhauer von Parma, erlernte das 
Zeichnen von B. Ciarpi, und die Bildhauerlsuust unter Algarrli in 
 Rom. Er führte da für einige Kirchen Bildwerlse aus, und mit seinem 
Meister arbeitete er am Grabmale Leo XI. in der St. Peterskirche. 
Die Iiötiigixi Christine berief ihn nach Schweden; allein ljaum hatte 
Peroui das Bildniss dieser Fürstin vollendet, als er wieder nach 
Horn zurüclskelirte, wo er 1663 im 55. oder SÖ- Jahre Starb: W113 
Passeri versichert. 
Peronl; GIUSEPPÜ, Maler von Parma. genannt der Abt Peroni, 
 genoss zu Bologna den Unterricht 'I'urelli's, sah sich auch bei Creti 
und E. Lelli um, bis er nach Rum sich begab, um MasuecPs 
Schule zu besuchen. Er wurde ein ziemlich guter Zeichner, in 
der Färbung ist er aber manierirt. Er liebte die grünlichen Tin- 
ten, wie man diess in Curmdrfs und flonczfs Bildern bemerkt. 
Doch malte er auch einige gefällige Bilder m Marauig ßlnniep, 
wie das Bild des heil. Philipp in S. Satyro zu Mailand, und die 
Empfiiizgniss bei den Vätern des Öratoriums zu Turin. In S. An- 
tonio Abbate zu Pnrma sind Frescobilder von seiner Hand, und 
ein gelareuzigter Ileiland, welchen er im Wetteifer mit Batoni und 
Ciguaruli malte. Dort, sagt Lanzi, scheint er mehr als anderwärts 
einen Platz unter den guten Nlalenl dieser letzten Zeit in Anspruch 
zu nehmen. 
in 
starb 
Pcroni 
seiner 
Geburtsstadt 
1776 
hohem 
in 
Alter.
        

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