Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1767801
Perkhamer, 
Chr. 
Perl eb erg , 
Joh. 
Georg 
Chr. 
111 
Perkhamer, Christoph, 
Tirol. Bote 1821 Nof7-  
Malelr , 
VdexVum 1570 zu Innsbruck lebte. 
PCIBOlS, Jacobus, Zeichner nnd Maler, wurde 1756 zu iMiddel. 
hurg in Sveellanfl Agebcwren, wo, sein Vater Arzt war. Der Sohn 
übte anfangs. die Zeichenkunsenur zu Aseineln Vergnugen, betrieb 
_ aber dieselbe euch dann noch, als er eine Stelle bei cler ostindi- 
scheu Compagnie erhielt, und zuletzt, da sein Amt aufhörte, wid. 
 mete efsich ausschliesslich der Kunst. Er zeichnete und malte 
Conversatioxisstiieke in holländischer Weise, mehrmalen einen Jun- 
gßll 111i! Clßr Leier oder mit dem Tambourin u. a. Auch Miniaturi 
 bildnisse malte er. Seine Zeichnungen sind in schwarzer oder ro- 
tlier Kreide ausgeführt, und viele derselben werden als Meister- 
stucke in liunstkabxxieten niedergelegt. Perkois starb 1804 im Ir- 
  renhause, 
PCPIEI, FFQHCCSCO, Male: yon Mantua, lebte im 16. Jahrhun- 
derte. In der Lorenzkapelle des Domes daselbst sind zwei Wand- 
bilder von ihm, aus welchen sich" ein Schüler desGiulio Romano 
. kund gibt.    
Perlaxl, Runstgiesser, der um 1660 in Paris lobte. Er goss das präch- 
 tige Grabmal des Prinzen Heinrich von Cnndö, welches in der 
Jesuitenkixjche aufgestellt wurde. Sarassin fertigte die Zeichnun- 
 gen und die Modelle. 
Pcrlberg , 
s. Perleberg. 
Pcrleberg, Johann Georg Christian, Maler, wurde 1306 in 
Cöln geboren, kam aber in jungen Jahren nach Nürnberg, wo 
  ihm sein Vater den ersten Unterricht ertheilte, um mit desto bes- 
 serem Erfolge. die Iiunstschule jener Stadt besuchen zu können. 
i Der junge Perleberg hat grosses Talent, und so machte er in kur- 
 zer Zeit erfreuliche Fortschritte. Seine Werke bestehen in histo- 
schen Bildern, grösstentheils von eigener Coinposition, dann in 
verschiedenen Genrestiickeii, von welchen einige zu den vorzüg- 
lichsten ihrer Art gehören. Im Jahre 1854 besuchte der Iiiinstler 
auch München, um das Iiunststreben jener Stadt kennen zu 1er. 
 neu, und als ein bayerischer Prinz naclrliellasjng. um den 
Thron jenes merkwürdigen Landes zu. besteigen, glng auch Perle- 
berg nach Griechenland. Mehrere seiner Werke erinnern demnach 
an jenes Land. 
 Ein trelfliches Bild von 1855 ist jenes, Welches einen griechi- 
schen Häuptling mit seinen Palikaren in der_Nähe der Säulen de; 
olympischen Jupiter vorstelltf iin Grunde die Akropolis. Diese; 
anziehende Werk rühmt Graf Baczynslii,  n. M. II. 406, in- 
 dem er sagt, er habe bei dem Anblicke dieses Bildes an Hess, 
Petzl und an" Heideck gedacht; allein alle dieseBindriicke seien 
nur vorübergehend gewesen , und er habe sich verwundert, einen 
solchen Gegenstand, mit so viel Talent behandelt, vor sich zu 
sehen, ohne den Urheber desselben errathen zu können. Auch 
Perleberg hat ein tiiclitigcs VVerk geliefert, voll Leben, glänzend 
von Farbe und anziehend. Ein späteres Bild stellt A. Dürer in 
 seiner KVerlistäLte vor, welches 1858 auf der liunstausstellung in 
 Nürnberg zu sehen war.
        

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