Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1767786
P dpi 
gnon 
Q 
Felix. 
Perini , 
Giuseppe 
Sforza. 
109 
seit 1816 Commissaire cxpert der k. Museen. In dem Werke: De- 
scriptiun des ubjets d'art qui compnsept le Cabinet de feu M. le 
Baron V. Denen, Paris 1326, bearbextetc er den 'I'heil über dig 
Gemälde und Zeichnungen. 
Pärignon, 1761m, Maler, der Sohn des Olaigen, wurde 1303 zu 
Paris geboren, und von seinem Vater unterrichtet, bis er die Schu- 
len von Bawrl 51'058 und H- Vernet besuchen konnte. Er befasst 
sich vorzugsweise mit der Restauration alter Gemälde.  
Pcrilaos , 
s. Perillos. 
P9111105 a Erzgiesser, den Lucian und der Scholiast des Pindar Pe- 
rilaos nennen, was nur durch einen Fehler des Abschreibcrs hom- 
men soll; welcher UEPIAAOS schrieb , weil er das zweite I1 für 
A ansah. Vgl. Sijlig Cat. artif. p. 330.  
Der Geburtsort des Perillus ist nicht genau bekannt, vermuthlich 
aber stammt er aus Agrigent. Die Geschichte sagt, dass er der 
Verfertiger jenes ehernen Ochsen gewesen sei, in welchem Phala- 
ris Menschen langsam braten liess. Damit indessen das Geschrei 
der Unglücklichen die zarten Ohren des Tyrannen nicht beleidig- 
ten, soll es der Iüinstler so eingerichtet haben, dass dadurch das 
Gebrüll des Stieres nachgeahmt wurde, was Perillos selbst zu er- 
proben Gelegenheit hatte, indem ihn Phalaris ebenfalls in den 
Bauch des Ochsen stecken liess. Phalaris herrschte Ol. 53 4- Ol. 
57 4 (565  549 v.  Ucber den Stier s. Göller De situ et 
origine Syracusarum, und Böttigefs Iiunstmythulogie I. 580. 
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PCTIU; AIPhÜUS, Maler, wurde 1798 zu Paris geboren und von 
Gucrin unterrichtet, welcher ihn zu seinen besseren Schülern 
zählte. Schon im Jahre 1821 concurrirte Perin um den grossen 
Preis des Institutes; allein er wurde nur darnaeh ehrenvoll er- 
wähnt. Beim ersten Concurse für die historische Landschaft er- 
hielt er die silberne Medaille. und 1827 eine goldene, bei Gele. 
genheit eines Bildes der heil; Familie, welches sich jetzt in der 
Cathedrale von Frejus befindet. Im Jahre 1850 begab sich Pärin 
nach Italien. In letzterer Zeit fertigte er mit Orsel und A. Roger 
in Nutre-Dame der Lorette zu Paris mehrere Ilbilder in encauati- 
scher Manier. Man darf ihn nicht mit dem folgenden Künstler 
verwechseln. 
Perin , 
Charles 
Nicaise , 
Perrin. 
PBFIIIO, I-iupferstccher, der im vorigen Jahrhunderte lebte, und nicht 
mit Perini Eine Person seyn kann, da ihn Ifrexmzel im Cataluge 
der Sammlung des Grafen Stcrnberg unterschßlflßl-  
Der Heiland mit einem brennenden Ilerz: nach P. Battoni. 
Perine sc., kl. fol. 
Perlm, GIUSCPPG SfOTZG, Hupferstecher, wurde 1743 in Rmn 
geboren, und hier übte er aulch seine Kunst. Er stach für G. Ha- 
millozfs Scuola italica, für das Museo  Pio  Clc-mentinlu u. s. w. 
Seine Blätter verdienen Achtung. Fiissly I. 55 nennt besunclcrs 
das Titelblatt zu Hamilturfs Werk schön und geschmackvoll ge- 
stochen. Darauf sieht man zwei Figuren nach "Mißllßl Ange- 
lu. Fiissly (Lexicon) nennt ihn Lucas, allein auf diesem
        

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