Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Passe, Simon de - Powle, G.
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766577
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1767741
Perelas , 
und J. 
de 
las. 
Perger , 
F 
von- 
105 
Die Ruhe auf der Flucht in Aegypten, Engel reichen dem 
Iiinde Speise, schöne Composition, v_ou N. Poussin. A. Per- 
fetti incise. 1818. Iiaff. Morghßn dlrem. imp. gr. qu. fol. 
Ein schönes Blatt.  
Cosmo de' Medici, nach A. Bronzino für La Reale Ganefia 
di Torino illust. da R. d'Azegli0. Torino 1857 ff. 
Dasfläildniss des Cosmo de, Medici, nach J. de Pontormo, 
k]. 0 s   
Jenes des Leopold, Grossherzogs von Toscana, nach Er- 
mini, ful. 
Das Portrait der Erbgrossherzogin Maria Anna Carolina von 
Toscana, nach Martelli. 
Das Bildniss des Bildhauers Antonio Canova. 
Perelas, Francisco und 
sein Bruder und Gehiilfe. 
Juan 
de 
las: 
s; Perola. 
Letzterer war 
Perganmus, Edelsteinschneider, dessen Vaterland und Lebenszeit un- 
bekannt sind. Sem Name steht auf einer Gemme mit einer Bacchan- 
tin, s. Bracci II. 32. 
Perger, Sigmund Ferdinand von, Maler und Kupferstecher, 
wurde 1778 in Wien geboren, und da er schon in früher Iiindheit 
grosse Liebe zum Zeichnen äusserte, nahmen seine Angehörigen kei- 
nen Anstand, an der k. k. Akademie seinem Talente die gehörige 
Richtung geben zu lassen. Schon 1793 wurde er an der lt. li. Por- 
zellanmanufalstur angestellt, wo er im Verlaufe von eilf Jahren viele 
 Gelüsse und Tafeln mit historischen Darstellungen zierte, endlich 
aber bewog ihn der Drang nach weiterer Ausbildung, und die 
llolinung, Italien bereisen zu können, seine Entlassung zu neh- 
men, trotz der ehrenvollen Vorschläge, welche die Direktion ihm 
machte. Sein erstes grusses historisches Gemälde  friiher malte 
er nur in Miniatur  sah man auf der Iiunstausstellung von 180g, 
jenen Griechenvorstellen-d,der mit solcher Eile die Nachricht vom 
Siege beTMarathun nach Athen brachte, dass er mit der Botschaft 
zugleich den Geist aushauchte. Ilierauf suchte er in der Vjlerlän- 
dischen Geschichte Stoff zur bildlichen Darstellung, und bearbei- 
 tete auf Anregung des Freiherrn von Hormayr ZIJEYSF _i6 Blätter 
aus der Geschichte der Babenberger, von denen ernetnige in Ge- 
mälden ausfiihrte, alleaber in Iiupferstich. Es gibt uberhauPt kei- 
nen Iiunstzweig, den S. von Pcrger nicht gßflbt, flbglexch er 
in der Malerei und im liupferstechen nie eigentlich einen Meister 
gehabt hat. Er versuchte sich auch in jedein Gebiete der Darstel- 
lung, und namentlich ist es die Thiertnalerel, In Welcher er Vor- 
zügliches leistete. Das k. k. Oberststallmeisteramt liess durch ihn 
mehrere Bildnisse von Pferden malen  rund der Hunstler entledigte 
sich dieses Auftrages mit voller Zufriedenheit. Zwölf von diesen 
Pferden hat er selbst in Iiupfer gestochen. Im Jahre 1316 zgich- 
netc er in Gegenwart des Kaisers das Pferderennen von liopcsän, 
und führte es später in Oel aus. Diese: Bild erwarb ihm 1817 die 
Stelle eines k- li- HQF-Thiermalers, sowie er schon früher den Titel 
eines akademischen Historienmalers erhalten hatte. Im Jahre 1825 
wurde er zweiter Custus der k. k. Gallerie des Belvedere, als wel- 
cher er 18111 starb.  
Ein merkwürdiges und verdienstliehes Unternehmen des Iiiinst- 
lers ist die Herausgabe der vorziiglichsten Iiunstschätzc des k. k.
        

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