Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1761603
Mussini , 
Cesare. 
Mustins. 
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den sich auch kleine Cabinetsstücke, die indessen jenen der er- 
wähnten Meister nicht gleiehkommen- Musscher starb 1705. 
P. Dupin stach nach ihm ein Blatt: Le bain betitelt, der Ma- 
ler ist aber da M. Dumouchel genannt. G. Valck stach das Bild 
einer Frau, welche beim Schein cler Lampe Ungeziefer sucht, ein 
Hanptblatt des Meisters, so wie ein anderes, welches er ebenfalll 
nach Illusscher stach: das beim Strumpfstnpfen eingeschlafene Weib 
bei Lichtschein, unter dem Namen "de lioussestopser, la Raven- 
(leuse, the Sempstress" bekannt. A. ßlootelinä stach das Bildniss 
des Prinzen Heim-ich Casiznir von Nassau; J. Iunilnhixysen jenes 
des Gerhard Brandt cle Junge; J. Houbracken ein solches von Gas- 
par Brand, u. s. w. 
B Von Musscher selbst in Mezzotinto behandelt ist folgenden 
lau: 
Ein historisches Bildniss, oder jene: von Musscher selbst. M. 
van Mulscher tec. 1685, fol. 
lullSSlni, COSEIPG, Historienmaler zu Florenz, wurde um 1797 zu 
Berlin geboren, und als er in dieser Stadt mit den Anfan sgrün- 
den der liunst sich vertraut gemacht hatte, besuchte der liiinsäer Ita- 
lien, wo er eine bleibende Stätte fand. Nachdem er nämlich die 
verschiedenen Meisterwerke der Nlalerei, die sich ihm an verschie- 
denen Orten jenes Landes darboten, studirt, und durch mehrere 
eigene Bilder seine Tüchtigkeit erprobt hatte, ernannte ihn der 
Grossherzog von 'l'oscana zum Hofmaler und zum Professor an der 
Akademie der Künste in Florenz. 
Mussini malt historische Darstellungen aus der ältern und neue- 
ren Geschichte, öfter solche aus der mittelalterlichen Zeit Italiens, 
und aus dem Gebiete der Romantik u. s. w. Zu den bedeutend- 
sten WVerken seiner Hand gehört neben andern Atalcßs Tod, wel- 
cher 1830 auf der florentinischcn Iiunstausstellung zu sehen war, 
und im Iiunstblatte desselben Jahres gewürdiget wurde. Der Künst- 
ler bewies hier Talent zum Historienmaler, der in Gruppirung 
und Contrast Gutes leistet. Atala's Lage ist schön und natürlich. 
 auf Chactas Gesicht malt sich aber die Verzweiflung eines Misse- 
thiiters. Zu jener Zeit brachte Mussini auch das artige Costiim: 
und Charalsterbild eines Banditen zur Ausstellung. In einem Pri- 
vathause zu Florenz  in welchcnr, wissen wir nicht  sind 
Frescobilrler von Mussini, und ein grosses Oeldemälde, welches 
die Verschwörung der Pozzi vorstellt. Erstere sind 1854 vollendet. 
MUSSO, NIOOlü, Maler von Casalmonferrato, war Schüler von Ca- 
ravaggio, und hielt sich zehn Jahre bei diesem Meister in Rom 
auf. So erzählt Orlandi, in seiner Heimath geht aber das Gerücht, 
dass lllusso zu Bologna die Schule der Caracci besucht habe. Der 
Künstler hat indessen etwas von Caravaggio. aber, vvrie Lanzi he- 
hauptet, ein zarteres und klareres Helldunlsel; Formen und Aus- 
druck sind bei ihm höchst gewählt. Lanzi nennt ihn die Zierde 
Casalmonferratds, wo er lebte, und Bilder eigenthiimlichen Styls 
hinterliess. 
Musso blühte um 1618. 
ßIUSÜus, Architekt zu Rom, Zeigggnosscuunrl 
Ylinius, der seiner in einem Bflelß ßßvahm- 
Freund des jüngcfen 
Plinius bediente such
        

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