Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1761592
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Musicus. 
Musscher, 
Michel 
VüIl. 
10) Ein Tempel mit der Pallas am Altar-e, unten zwei geflü- 
gelte Genien und A. V. 
M) Ein nacktes Kind mit auf der Brust gekreuzten Armen, 
zwischen zwei andern stehend. Auf einer Lampe A. V. 
12) Zwei Frauen. Oben A. V. 
15) (Eine Vase zwischen zwei runden Tempeln. Mit J. F. be- 
zeichnet.) 
14) Ein Tempel mit der Statue der Ceres. Am Piedestal A. V. 
15) Zwei geflüäelte Pferde, zu den Fiissen zweier Engel A.V. 
16) Ein Tempe mit der Statue der Pumona. Links in halber 
Höhe A. V. 
17) Zwei Frauen zu den Seiten einer Vase mit Amor. Auf der 
 Vase A. V. 
13) Zwei nackte Kinder mit einem Cartouche, in welchem 
eine Fratze ist. In Mitte des Cartouche A. V. 
19) Die Statue der Isis zwischen zwei Altären. Am Piedestal 
A. V. 
20) Drei Kinder auf einem Feston. Auf dem Haar-putze der 
Fratze A. V. 
MUSiCIIS, ein römischer Graveur, dessex; Name (JHOTCIKOT) gich 
auf einem Sardonix des k. Cahinets im Hang findet. Er stellt den 
Harpocrates vor, stehend mit den gewöhnlichen Attributen. 
Musley y 
Carl , 
nennt Ticozzi 
den 
Mosley. 
MUSS, berühmter Emailmnler zu London, ein Künstler unser; Jahr- 
hunderts. Er ahmt in seinen Bildern die Lebendigkeit und Iiraft 
der Oelmalerei nach, und dann herrscht in ihnen die grösste An- 
mulh des Colorits, bei einer ungewöhnlichen technischen Meister- 
schaft. Ein ausgezeichnetes Werk, und bis dahin vielleicht das 
grösste Emailgemälde, das jc gemacht worden, 1st seine heil. Fa- 
milie nach Parmc-ggiano. Wahrheit und Charakter der Darstellung, 
Farbenglanz und technische Vollendung sind Vorzüge seiner Copie 
nach Wilkie. Duncan Gray als Freier vorstellend. Dann sind 
auch die Bildnisse von A. Canova und B. Wiest nach I.awreuce 
besonders zu nennen, u. s. w. 
llrIllSS, 0-, Zeichner und Ihlpferstecher zu London, ein Künstler 
unsers Jahrhunderts, der wohl mit dem Obigen nicht Eine Person 
ist. Er zeichnete und ätzte eine Folge von Darstellungen aus Ggyä; 
Fabeln, unter dem Titel: Thirty three original designs fruxu Gay's 
fabäes, drawn and etched by tho late C. Muss. London 1325, 
m . 
MUSSChCP, MlChCl van, Maler, wurde X645 in Rotterdam gebo- 
ren. Unbesti-indig von Natur aus, lief er fast von einem Meister 
zum anderen. M. Zaagmoolen, A. van den Tempel, G. Metzu 
und A. van Ostade hatten ihn aufäenqmmßn, er blieb aber bei 
keinem lange. Dennoch lernfe er ei Jedem etwas, und Wusila 
SOlClNES auf mannigfaltige Weise zu lmnutzen. In der Bildnissma- 
lerei erwarb er sich jedoch den grossten_Ruf,_ da er im Stande 
wgf, nöthiger Weise vollkommene_AEIHIIICIIRCI! lll geben, und 
auch zu verschönern. Sein Culorit xgt besonders schön. Als Mei. 
sterstück erklärt man das Famxhenblld des Bunstlers. Dann lin-
        

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