Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1761551
Musi , 
Agostino 
Händen, eines dem andern gegenüber, nach Rafael. Die- 
ses Blatt legen Einige dem Marc-Anton bei, es ist aber von 
Agostino Venetiano. H. 7 Z., Br. 4 Z. 6 L. 
Die späteren retouchirten Abdrücke kennt man an der 
rechten Hand der Frau, die hier beschattet ist, während sie 
in den ersten Abdriicken weiss erscheint. Dann haben diese 
Abdrücke Salamanczfs Adresse. 
150) Die Barke mit zwei jungen Männern und zwei Damen be- 
mannt. In der Ferne links ist ein Felsen, und rechts auf 
dem IYIeere ein SchilT, nach Rafael. Links unten ist das 
Täfelchen ohne Zeichen. H. 7 Z. 10 L., Br. 5 Z. 7 L. 
151) Die stehende Frau mit einer grossen Vase zu ihren Fiissen, 
auf welche sie die linke Iland stützt. Ohne Zeichen, aber 
man glaubt, das Blatt sei von Augustin nach llafaePs Zeich- 
nung gestochen. H. 8 Z., Br. 5 Z. 6 L. 
132) Ein nackte Frau sitzend, die Rechte auf die neben ihr ste- 
hende Vase gelegt, im Grunde Landschaft. Man glaubt, 
dieses Blatt sei von Augustin nach G. Ilomands Zeichnung 
gestochen. Es ist ohne Zeichen. II. 8 Z., Br. 6 Z. 
135) Ein nackter Mann mit einer Säulenbase auf der Schulter. 
Rechts ist ein diirrer Baumstamm, gegenüber ein kleinerer 
Baum, nach llafaePs Zeichnung gestochen. Rechts ist die 
Tablette mit A. V. II. 8 Z. 2 L., Br. 5 Z. 2 L. 
154) Eine fast nackte Frau legt die rechte Hand auf eine schöne 
Vase, und ordnet mit der andern den von der Schulter her- 
abfallenrlen Mantel. Die Gegend ist mit Pflanzen und Stei- 
nen besäet, am Fusse des Berges die Stadt. Ohne Zeichen, 
anscheinlich von Augustin nach Ilafael gestochen. H. 8 Z. 
5 L., Br. 5 2.10 L. 
155) Ein nackter Mann mit dem Helme auf dem Kopfe, und zu 
seinen Fiissen ein ruhender Löwe, bemüht sich, eine flat- 
ternde Fahne in den Boden zu stecken. Im Grunde sind 
Gebäude. Rechts unten ist das Tät'elchen_ mit A. V. Diess 
scheint eine Copie nach Marc (Anton. nicht so sehr nach 
IlafaePs Zeichnung gestochen zu seyn. H. g Z. 1 L., Br. 
Ö Z. Ö L. 
136) Angelica und Medoro , letztere ihm auf dem Schoosse sitzend. 
Im Grunde ist ein Dorf. Die Figuren copirte Augustin nach 
dem Blatte IVIarc_Anton's, der jenes nach G. Romano stach. 
Den Hintergrund veränderte Augustin ganz. Rechts unten 
stehen dic Buchstaben A. V. H. g Z. (3 L., Br. 7 Z. 
Die Platte war 1828 im Besitze des Geheimcnrathes Frhrn. 
v. Jan zu Stuttgart. 
157) Ein Mann in weitem Mantel mit einem Lorbcerzvveige sitzend. 
Hinter ihm links ist eine Muse in der Nähe des Lorbeer- 
baumes. Rechts steht eine andere Muse. Im Grunde auf 
derselben Seite bemerkt man den Theil des Inneren eine; 
grosseit Tempels". Links unten ist die Tafel ohne Zeichen, 
Die Zeichnung ist von Ralael. _de_r hier, nach Bausch, in 
der männlichen Figur waltrscheinhch die Kraft der Bei-er]. 
samkeit darstellte, welche in der Prosa wie in der Poesie 
herrschen soll. Die beiden Musen stellen demnach die Prosa 
und Poesie vor. 
138) 
Eine Gruppe aus RafaeVs Schule vgn Athen. Ein sitzender 
Mann schreibt in ein Buch, und funffanderc umgeben ihn. 
Unter diesen ist ein sitzender Alter 11111 Feder und Tinten-
        

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