Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760832
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Müller , 
Johann. 
Müller, 
Joh. 
Benjamin. 
an der Geschichte der Stadt und der Nördlingeifschen Geschlechts- 
histurie, 2 Th., 1805. In Juurnalen finden sich Aufsätze von ihm: 
in Meusel's' Nluseum X. 526 E. eine Nachricht von Künstlern und 
Iiunstsachen in dcr ßeichsstadt Nördlingen. 
Müller, Jühilnfl, Maler und Radirer, der in der ersten Hälfte des 
vorigen Jahrhunderts lebte. Er zeichnete und malte Landschaften, 
dann hat man von ihm auch: 
Eine Folge von sechs leicht und geistreich radirten Landschaf- 
ten mit Ruinen und Fernsichten, qu. ful. 
Müller, Johann, Bildhauer, der um 1329 in München lebte. Auf 
der Kunstausstc-llung desselben Jahres sah man daselbst die Statue 
der Psyche in Gyps. 
Müller, Johann , 
Hermann Müller, 
Amsterdam , 
Iiupfcrstecher von 
s. Jan Müller. 
des 
Zeitgenosse 
Nlüller , 
Johann, 
Maler von 
Strassburg , 
Müller. 
Hans 
Müller 
oder 
Miller ,4 
Johann, 
Scbnqtian Müller. 
s. Johann 
Müller, il0l1itnn Bilptlät, Historienmalersion Geretsried in Bayern, 
wurde 180g geboren, und schon in früher Jugend iiusserte sich 
seine entschiedene Neigung zur bildenden Iiunst. Er übte sich da- 
her neben seinen Schulstudien mit Eifer im Zeichnen, und zuletzt 
begab sich Müller nach München, um auf der k. Akademie da- 
selbst sich ausschliesslich der Malerei zu widmen. Er genoss den 
Unterricht des Professors Heinrich Hess,' unter dessen Leitung 
Müller solche Fortschritte machte, dass er schon 182g auf der Kunst. 
ausstellung eine riihmliche Probe seines Talentes gab. Man sah 
damals von ihm ein Oelgemiilde, welches in drei Abtheilungen den 
englischen Gruss, die Geburt Christi und die Heimsuchung der 
Elisabeth vorstellt. Auf dieses Bild folgten einige andere Werke 
der ernsteren Gattung der Malerei, und endlich wählte ihn Prof. 
Hess zum Gehiilfen bei seinen umfassenden Arbeiten in der pracht- 
vollen neuen Allerheiligenkirche zu lVliinchen. Vertraut mit der 
Darstellungsweise seines berühmten Lehrers konnte daher Müller 
1855 bereits thätige Hand an das Werk legen, neben J. Schrau- 
dolph und C. Koch. Müller malte unter Leitung des Meisters 
den Evangelisten Luhas, dann Salomon und David als Vertreter 
der Malerei. Dann führte er auch einige Stellen ganzer Darstel- 
lungen aus, und ganz von seiner Hand ist die Taufe Christi an 
dem Gurt der linken Nische in der Abtheilnng des neuen Testa- 
mentes.  
Nach Vollendung der sinnigen Malereien dieser Iiirche malte 
Müller wieder Bilder in Oel, und so sahen wir 1859 im Lokale 
des Iiunstvereines zu München ein solches, welches den Kaiser 
Heinrich in der Gruft vor dem Grabe seines Lehrers vorstellt; dann 
die orgelspielende St. Cäcilia. 
Müller, Johann Benjamm, Maler zu Dresden, der 1719 gebo- 
ren wurde, und bei J. B. Grane lernte. Er malte Theaterdecora- 
tionaxx, Deckenbilder, Perspektive u. a. C. F. Boetius hat einen 
Spanier und eine Baucrugesellsclnaü nach ihm gestochen. Starb 
vur 17891 ' 
        

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