Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1761517
Mnsi , 
Agoslino 
99) Der alle Ilirte, auf dem Boden liegend , bläst das Flageolet. 
Hinter ihm linlss ist eine Ziege und ein Schaaf, im Grunde 
das Dorf. Rechts oben sind die Buchstaben A. V. H. 3 Z., 
Br. 5 Z.  
Dies ist eine gegenseitige Cupie nach G. Campagnola. 
100) Die Wiederholung des obigen Blattes mit einigen Veräu- 
derungen. Die Figur des Hirten ist dieselbe, zu seinen Fiis- 
sen aber ruht cin Hund, die Ziege und das Schaaf sind jetzt 
rechts. etwas gegen den Grund zu. Zur Rechten des Blat- 
tes ist ein breiter Fluss, iiber welchen eine Brüche führt, 
linlts sind Biiume und Gebäude. Rechts oben steht: AGV- 
STINO. DI. IYIVSI. Aus der ersten Zeit des Künstlers. H. 
[l Z., Br. 5 Z. 7L. 
101) Ein nacktes Weib, auf einer Thierhaut liegend. Sie zeigt 
den Rücken, und liebkuset ein Iiintl. Im Grunde ist eine 
bergige Gegend. Links unten am Steine sind die Buchsta- 
ben A. V., und oben ist das Blatt abgerundet. Die Figuren 
scheinen nach Rafael gestochen zu scyn. H. 4 Z. 4 L., 
Br. 5 Z. 
Dieser Stich ist aus der ersten Zeit des Iiiinstlers. 
102) Ein alter Magier links vorn auf dem Boden sitzend, mit ei- 
nem Globus, auf welchem Sonne und Mond zu sehen ist. 
llechts von ihm sind Drache und Tbdtcnlsopf. In der Ferne 
ist die Stadt, und rechts oben stehen die Buchstaben A. V. 
Gegenseitige Cupie nach G. Campagxlolil- H- 5 Z- 7  Br. 
5 Z.  
105) Ein gachtes Weib, mit gekreuzten Beinen auf dem Boden 
den linken Schenkel mit einer leichten Draperie he- 
declit. Gegenüber erhebt sich ein diirrer Baum, und ein 
anderer ste it auf dem Hügel. lm Grunde ist ein Fluss um] 
jenseits desselben Gebiiude. Die Figur des Weibes ist gut 
gezeichnet, und Bartseh glaubt, sie könnte nach Rafael ge- 
stuchen seyn, anscheinlich von Augustin, in dessen frii- 
hercr Zeit. Ohne Zeichen. H. l; Z- 5 L- ? llr. 6 Z. 9 L.? 
104) Eine Landschaft mit Thiereu. Die linke Iliilfte zeigt einen 
dichten Wald, wo man einen Hirsch bemerkt. Ein weni 
weiter vorn ruht ein Ochs, von welchem man nur Hals unä 
Brust sieht. In Mitte des Vorgrundes ist ein Haase und 
eine lrintze. Rechts erblickt man Wasser und einen Pallast, 
und (laselbst weiter vorn einen XViudhund. Ein anderer 
Ilund bliebt nach dem Hirsch. Oben steht: AGVSTIN DI 
MVSI. Dieses Blau, ist aus der frühem Zeit des Iiiinstlers. 
Die beiden Hunde und der Hirsch, so wie ein Theil des 
Hintergrundes sind aus Diirefs Blatt des Eustachius entnom- 
men, der Ilaase, die Iiatze und der Ochs aus dem Blaue mit 
Adam und Eva, von demselben ltlcister 1504 gestochen. Augu- 
stin hat aber sein Vorbild nicht erreicht. H. 5 Z. 5 L" "ßr, 
7 Z.  
In gpäteren Abdriicken ist der Name des Künstlers ver- 
 tilgt, man sieht nur sehr leichte Spuren. 
105) Zwei Heere in Schlachtordnung. Auf der letzten Fahne in 
der Ferne stehen die Buehstabem A. V. 1528. Gegenseitige 
gopie nach dem Meister mit der liattenialle. H. 5 Z, 6 f", 
r. 8 Z. 
196) Die Löwenjagd. Zwei Männer zu Pferde und ein Vveib 1,11 
Fuss suchen einen Mann zu retten, den das Thier schon 
geworfen hat. Nach Art eines Basrclief, rechts oben ist das
        

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