Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1761505
ist das Gemäldefwelclies G. Romano nach RafaeYs Zeich- 
 nung gemalt haben soll. H. 14 Z. 4. L., Br. 9 Z. 9 L. 
Die spätern schlechten Abdrücke haben Salainancäfs Adresse. 
Q0) Die Klugheit, weibliche Gestalt mit dem Janusltopfe, sitzend 
mit einem Spiegel. Links unten an der Säule '21. V. 1516. 
II. 4 Z. gL., Br. 5 Z. 1 L. 
91) Die Mässigung, sitzende weibliche Figur mit Ziigel und 
Todtenlaopf. Rechts sitzt ein Genius, und linlss unten sind 
die Buchstaben '21. V. 1517, nach Rafael sehr mittelmässig 
gestochen. II. 6 Z., Br. 8 Z. 
92) Eine halb nackte Frau mit Helm und Stoch in den Händen, 
dabei Amor, der sich mit beiden Händen an sie klammert. An 
einer Säule der Nische sind die Buchstaben A. V., linlas oben 
1528. angeblich nach Rafael. H. 5 Z. 4 L., Br. 2 Z.'5 L. 
93) Die Philosophie, eine weibliche Gestalt in einer Nische si- 
tzend mit offenem Buche und Himmelsglobus, ohne Zeichen. 
11. 4 z. 5 L.? Br. 5 Z.   
 Die Keuschheit, unter der Gestalt eines jungen Mädchens 
neben dem Einhorn, das sie am Zaume hält. Sie sitzt an 
einer Mauer mit Säulen und einem Basrelief. In letzterem 
steht mit kleinen Charakteren geschrieben '21. V. 1516. Die- 
ses Blatt ist sehr zart nach Rafael gestochen. H. 6 Z., Br. 
4 z. 2 L. 
Bei der späteren Retouche verlor der Stich an seiner Zartheit. 
Die anonyme Copie ist ohne Zeichen; dann ist der Kopf 
des ltliidchens in Dreiviertel Ansicht nach links gewendet, 
während selber im Original en facc ist.  
95) Die Philosophie, als majestätische Frauengestalt im Himmel 
sitzend, den Erdglobus zu ihren Fiissen und den Scepter in 
der Rechten haltend. Sie hat ein offenes Buch auf dem 
Schoosse, und links sind zwei Genien mit einer Tafel, auf 
welcher steht: CAVSAR. COGNITIO. Am Rande der Tafel 
stehen die Buchstaben VA. Diese Buchstaben deutete Hei- 
neche auf Augustin von Venedig, was nach Bartsch wohl 
möglich ist. Es ist dies eine gegenseitige Copie nach Marc- 
Antun, der RafaePs Bild im Vatican gestochen hat, 
96) Der Alte im Kinderwagen nach Rechts. Auf der Bandrolle 
mm. Anchora mparo. Im Rande liest man: Tani. (llV. 
discendum. est. qvam. div. vivas. bis pveri. Se- 
nes.  Ant. Salamanea excvdebat. MJIXXXVHI. 
lVIan schreibt dieses Blatt dem Augustin von Venedig zu, 
und die Zeichnung dem B. Bailtlinelli. H. 16 ZU BP- 11 Z- 
Es gibt eine anonyme, gegenseitige Copie mit derselben In- 
schrift. H. 16 Z.  Br- 11 Z. 5 L. . 
Der Meister. mit dem Namen Jcsu Christi hat es ebenfalls 
mit einigen Veränderungen copirt.   
9?) Der chimiirische Drache und die Biene links oben. Unten 
nach rechts ist das Tiifelchen ohne Zßißhell, gut gestochen- 
I-l. 5 Z., Br. (i. Z. 8 L. 
98) Die zwei Männer neben dem Gottesaclier; der erstere, beklei- 
det, hat die Uhr zu seinen Füssen, und deutet einem an- 
dern, welcher nackt ist und einen Thdtenkopf hält, auf die 
riesenhaften Gebeine, welche links zerstreut liegen. In de!" 
Ferne sind Gebäude, und linlis oben die Buchstaben A- V- 
II. 3 Z. 3 L., 151-. Z; Z. 9 L.
        

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