Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1761446
Musi , 
Agostino 
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oben mit 21. V. 1516 bezeichnet. Die Composition ist von 
Rafael, sie ist aber mit jener, welche Marc-Anton gestochen 
hat, nicht ganz gleichlautend. Die Tablette fehlt. H. 8 Z., 
Br. 6 Z. 5 L. Bei Weigel Ö Thlr. 
26) Der Leichnam Christi von zwei Engeln unterstützt, rechts 
ein dritter mit den Nägeln, nach A. dcl Sarto. In der Mitte 
unten das Täfelchen mit 21'. V. 1516. H. 10 Z. 9 L., Br. 
8 Z. 1 L. 
27) Ananias stiirzt auf das WVort Petri todt zur Erde. Rechts 
nach unten: Plapll.  IUVBUIC- In diesem Blatte kommt 
Augustin dem Marc-Anton am nächsten, und Bartsch glaubt, 
letzterer habe ihn bei der Arbeit geleitet, wesswegen Augu- 
stin sein Zeichen nicht auf die Platte setzte. H. 10 Z., 
Br. 15 Z. 
Die anonyme Copic ist zwar schlechter im Stiche, aber so 
getreu, dass sie täuschen könnte. Man erkennt sie am Worte 
INVENT. In der Copie steht der Buchstabe I gerade unter 
dem A im Worte RAPIL. im Original unter dem P. 
28) Elymas von St, Paul mit Blindheit geschlagen, in Gegen- 
wart clcs Proconsul Sergius, der auf einer Art Thron sitzt, 
nach RafaePs Zeichnung zum Carton Hamptoncourt. Rechts 
oben: '21. V. 1516. Das Blatt hat die Inschrift: SÜTCIUS. 
Pavlvs. Asiae. Procos. etc. H, 9 z, 5 L" 3., 12 z_ 5 1,_ 
Beim zweiten Drucke wurde die Jahrzahl in 1513 verändert 
und die Adresse gesetzt. Die Platte wurde bald retouchirt. 
Bei R. Weigel kostet ein erster Abdruck 14 Thlr. 
In der anonymen Copie fehlen oben die Buchstaben A. V., 
aber rechts steht: Raphael. Vrbln. lnV. A. V. In glei- 
cher Grösse. R. Weigel in Leipzig besitzt die Originalzeich- 
nuug in Rothstein, mit Bister lavirt und weiss gehöht. Der 
Stich weicht nur ein wenig ab.  
29) Die Heilung des Lahmen durch St. Peter und Paul vor der 
Pforte des Tempels, Copie nach Diirefs Stich von 1513. Von 
dem Grafen Lepel erwähnt und bei Heller. 
30) Die heil. Jungfrau mit dem Iiinde, von einem Engel ge- 
krönt, nach Rafael. Links oben: A. V. H. 7 Z. 9 B., r. 
5 Z. 8 L. Selten. 
51) Die heil, Jungfrau mit dem Iiinde, welchem St. Johann ein 
kleines Kreuz reicht; dabei sind zwei Engel, angeblich nach 
Francia. In der Mitte unten: 21. V. H. 8 Z. 10 In? Br. 
6 Z. 5 L. 
32) Die Wiederholung des obigen Blattes, mit mehreren Verän- 
derungen: man sieht die linke Hand und das Kreuz des Jo- 
hannes nicht, auch den kleinen Finger der linken Hand der 
heil. Jungfrau sieht man nicht, der K0 f des Engels rechts 
ist von anderem Charakter, die Haare der Figuren sind an- 
ders etc. Rechts oben steht: Ql. V. 1518. H. 9 Z. 2  
Br. 5 z. 4 L.   
Die mittelmässige anonyme Copie zeigt einen Tempel mit 
Säulen. und dann hat sie die Adresse: Albertus successor 
Palumbi. In gleicher Grösse. Eine andere Copie: N. N. 
exc. (Nie. Nelli exc.). 1565- H- 9 Z1: BP- Ö Z- 2 L- 
35) Die heil. Jungfrau auf dem Throne von Jesus gekrönt. Lifllß 
steht Johannes Baptisten, und rechts St. Hieronymus. nach 
Rafael. im Geschmack des Agostino Venetiano gestoßhell- 
Bartsch sah nur ein vcrschnittcnea Exemplar, und WIJSSW
        

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