Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766332
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Pascaälini. 
Pasinelli , 
Lorenzo. 
bis er endlich in das Atelier des berühmten Rauch aufgenommen 
wurde. Er fertiget Büsten, die sich durch Aehnlichlieit empfeh- 
len, und auch in andern Bildwerlsen ist er geschickt. 
Pascalini, s. Pasqualini.  
der ersten 
und Thier- 
Pasch, Lofßnz, Maler zu Stockholm, arbeitete in 
Hälfte des vorigen Jahrhunderts. Er malte Landschaften 
stücke. Starb um 1765. 
PälSOh, IJOPEUZ; Maler zu Stuck-holm, der Sohn des Obigen, wurde 
seiner Bildnisse wegenberühmt. Er malte den König, das ganze 
königliche Haus und viele Grosse des Reiches. Er war auch Pro- 
fessor und Bector der k. schwedischen Akademie, seit 1797 Bitter 
des Wasaordens, und 1805 starb der Künstler. 
Pasch hat auch Bildnisse gestochen, wie jenes des Grafen van 
Strogonof. -1    
PEISCh, Ulrica Friederica, Nlalerin, die Schwester des obigen 
Künstlers, malte Bildnisse und viele andere Darstellungen, welche 
mit grösstem Beifalle aufgenommen-wurden. Sie wurde 1775 Mit- 
glied der Alsaclemie zu Stockholm. Starb 1796 im 61. Jahre. Ueber 
ihr Leben und Wirken erschien später eine Schrift: Minne etc. 
auf Thure Wenneberg. 
Falschen; Heinrich, Architekt,  der im 11. Jahrhunderte zu Ant- 
werpen lebte. Er baute den Pallast und das Vorrnthshaus der deut- 
schen Hanseestüdte, das erste Gebäude dieser Art in Europa. Beim 
Bau der Börsen in Amsterdam und zu London wurde es zum Vor- 
bilde genommen. S. Guicciardinfs Belgica, Amst. 1660, p. 191. 
PEISCFO; 0-; Landschaftsmaler, dessen Lebensverhältnisse unbe- 
kannt sind. In dem älteren WeizenllelrPschen Cataloge der k. Gal- 
lerie zu Schleissheim sind zwei Landschaften mit Vieh imd einem 
Schlosse von ihm angegeben, in. späteren Verzeichnissen "fehlt aber 
dieser Meister. Er scheint überhaupt apokryphisch. 
Pasias, Maler, der um o1. 140 blühte. Er war der Schüler des Eri- 
gonus, und ein ansehnlicher Meister der sikyonisehen Schule. 
Seiner erwähnt Plinius. 
Paslgnano , 
Passignano. 
Pasinelh, LOPGIIZO, Maler von Bologna, neben C. Cignani der- 
jenige Iiiinstler, der im letzten Zeitraume der Bologner Schule 
noch Epoche gemacht hat, obgleich das Ansehen der Meisterschaft 
dem Cignani geblieben ist. Pasinelli wurde zuerst von Cantarini 
unterrichtet, dann von Torre weiter unterwiesen; allein er ge- 
langte in dieser Schule nicht zu Richtigkeit der Zeichnung, was 
ihm Sogar noch," als er Paulars Werke studirt hatte, theilweise 
anhing. Den Paolo Veronese ahmte er indessen nicht schiilerhaft 
nach, er strebte nur nach dessen grandiosem Styl, und nach der 
Weise, mit breiten Licht- und Schaitenmassen zu imponiren. In 
den Gesichtsbilglungen und in der Farbengebung gefielen ihm an- 
dere besser. Durch reiche, volle, muntere Cornpusiiionenzu über- 
raschen, hatte exy-wie jener, von Natur aus Hang, wie-seine
        

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