Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766316
 
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Parrocel , 
Barthelemjc. 
vvwy. 
Parsyn. 
PaTPOCeL Barthelßmy, Maler von ßrignolles, der Vater und er- 
ste Lehrer des Joseph Pavrocel, war lsein Künstler von Belang. 
Er malte heilige Darstellungen, die vielleicht alle zu Grunde ge- 
gangen sind. Die Gemälde zu Avignon, welche dort die Parrocel, 
besonders Pierre, ausführten, gingen wenigstens in der Revolution 
grösstexxtheils zu Grunde. Starb 1660. 
PEITPOCGI, Jgnace, Malerf der jüngere dieses Namens, wurde 
zu Avignon geboren, und von seinem Vater Pierre unterrichtet. 
Später liess er sich in Paris nieder, brachte es aber nicht über das 
Mittelmässige. Er malte Geschichtsbilder, besonders heilige Da. 
stellungen. Starb zu Paris 1781 im 76. Jahre. 
P3719391, J- Pq Hupferstecher, wahrscheinlich auch Maler, und 
kaum Eine Person mit einem der vorhergehenden Künstler. Es 
findet sich ein Blatt mit seinem Namen: 
Le trionwphe de Mardoche, nach J. F. Detroy. J. P. Parro- 
cel del. et sc. A. Paris chez Huguier fils, gr. qu. roy. lol. 
Man legt dieses Blatt gewöhnlich Etienne Parrucel bei, von 
welchem Robert-Dumesnil kein Werk finden konnte. Der Name 
J. P. Parrocel weis't aber auch nicht auf ihn hin, eben so wenig 
auf Pierre Parrocel, da unser Unbekannter einer späteren Zeit an- 
gehöret, wenn auch gerade die Adresse des jüngeren Huguier diess 
nicht bewiese. 
Eben 'so unhekannt ist ein Paroccel oder Parmcel, welcher mit 
P. Vasi und Sorello architektonische Decoratlonen zu Illuminatio- 
nen und Feuerwerken bei dem Regierungsantritte des Iiömgs Carl 
von Bourbon, ferner am Tage St. Peter und Paul 1759 und 1750 
etc. gestochen hat.  
Pars oder Parce, William Edme, Zeichner m4 Meier, wurdß 
um 1740 in England geboren, und bei glücklichem Talente zur 
zeichnenden Kunst fand er zu London in kurzer Zeit beifällige 
Anerkennung. Er zeichnete mit Eifer nach der Natur, bereiste zu 
diesem Zwecke Wallis und die Schweiz, fand aber noch reiche- 
ren Stoff in Griechenland und Kleinasien. wohin er mit Bevett 
eine Reise unternahm. Pars zeichnete da merkwürdige Gegenden 
und Alterthiimer, welche uns durch die schönen Aquatintablätter 
des Bupferstechers P. Sandby bekannt sind. Rocker und Woolett 
stachen nach seinen Zeichnungen eine Folge von 6 Ansichten in 
der Schweiz, welche im BoydelPschen Verlag erschienen. Rocker 
stach dazu nur ein Blatt, die Ansicht eines römischen Mpnumen- 
(es zu' Igel, die fünf anderen Blätter sind von Woolett allein. Starb 
gegen Ende seines Jahrhunderts. 
Parsin, Joachim, 
syn genannt. 
wird von 
Basan 
Per- 
irrig der Hupferstecher R. 
Parsons, Francis, Maler zu Lonölon, der in der zweiten Hälfte 
des vorigen Jahrhunderts lebte. Dunkarton stach nach ihm das 
Bildniss des Ingenieurs James Brindlcy. 
Parsyn, s. Persyu,
        

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