Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1766000
Papillon , 
Anne. 
Marie 
Papihi , 
Giuse-ppe. 
519 
wenn ihm von anderen Meistern die Zeichnung gefqrhget 11111119- 
Die Zahl seiner Blätter ist sehr beträchtlich. Sie sind lnverschlßdß- 
nen Büchern zerstreut, von seinem 1726 erschienenen Pßlll 5111181111611 
de Paris an. bis zu seinem Tractat über die Furrhsclmeideliunst . ifvel- 
eher ebenfalls mit vielen Blättern geziert ist. Benard, im Cabinet 
Pai mm Dijunval, gibt das Werk des Künstlers auf 2085 Blau" 
an gZu seinen beste-n rechnet man die Finalstöclse zur Prachtaus- 
al-ye der Fabeln von Lafontaine, mit Le Sucur nach J. Baßlwll" 
geferti et. Iu einer holländischen Ucbersetzung der Bibel: 5151"" 
fische gSchool en Huis-ßvbel. Amsterdam 1745i sind 21? von ih111 
selbst oder unter seinervAufsicht geschnittene Blätter. Bis zutll 
Jahre 1722 bezeichnete er seine Blätter auf dieselbe VVeise, f": 
sein Vater, so dass beide verwechselt werden können, W31" 
schrieb er oft seinen Namen aus.  
Papillonk schriftstellerische VVerlse erschienen zu Pariß 1760, 2 
Voll"  dann der Traite histurique et pratique de I3 gravure 
e" buis 1766, 5 Vull. in 2 toni. , gr. 3. mit Abb. Der erste Bend 
enthält das Historische dieser liniist, der zweite die _Grundsatzle 
derselben, und ein Supplcment schliusst das Ganzer Dieses IYVerR 
enthält viele Unrichtiglseiten, besonderä d" gßichlclllhchc ulcm 
An der Spitze des WVerlies ist das Bildniss des Künstlers, V11" N- 
Caron gestochen, nicht von Papillrvrl Selbst, wie es im Handbuche 
von Huber und Rost heisst. In Chattu's 'l'reatise un W00d'e"gm' 
ving with pl. bv J. Jaclisnn, Lund. 1859, wird über das Werk 
dieses Künstlers dweilläulig gehandelt. 
Dieser Iiiinstler starb 1776. 
PHPIHOD, lwaflß Anne, Johann Bnptisfs zweite Gattin, schnitt 
ebenfalls in Holz. Man hat von ihr einen Stammbaum, und eine 
Vignette in  Die Blätter der liiinstlcr Papilluxi bilden im fran- 
zösischen Cabinetc ein eigenes Heft, welches aufs xcichste ausge- 
füllt ist. Marie Anne starb im ersten Decenuium unsers Jahrhun- 
derts. 
PUIJIH, Hemrlch, Maler zu Berlin, dr-r uns 1828 zuersf bekannt 
wurde.  Er malte damals Bildnisse in Oel und Aquarell, wir ken- 
ncu aber seine späteren Schicksale nicht. "Ist er vielleicht Eine 
Person mit dem folgenden Papin? 
Pilpllfl, Litbogrnpli, ein jetzt lebender liiinstler, der bereits durch 
einige schöne Blätter bekannt ist. Er lebt in Berlin. und ist viel- 
leicht mit dem Obigen verwandt. Unter seinen Blättern erwäh- 
 nen wir: 
1) Die Ermordung Philipp? von Schwaben rlurcli Otto von 
Wittelsbach , nach Lessing, für das liunstbuch der Diissel. 
durfer Pvlalerschule lithugrznplnrt. Berlin 1855. qu. ful. 
2) Die Mittagsruhe bei der Ernte. nach einem berühmten Ge- 
mälde von Elshulz, 1835. 23 Z. huch und 25 Z. breit. 
5) Der Jäger nach der Heimkehr, nach C. Schulz, fg], 
Pßplnl, GIUSCPPO, Iiupferstrcher zu Florenz in der ersten Hälfte 
dßS vorigen Jahrhunderts. Er stach für das Museo Etrnsco von 
Gori, welches 1757 erschien; dann für das Werk: Gli azioni glo- 
riusc degli uomini illustri üorexxliui, für das Mpsmm: Capitnlinum, 
wovon {T41 zu Rum der erste Band erschien, und füxj G. J. R06-
        

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