Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1765998
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Papely. 
Jean 
Papillon , 
Michel. 
Das Tudesjahr des Künstlers ist unbekannt, gewiss ist abhr; dass 
hem zu Tage kein Dichter mehr so viel an diesem Werke sieht, als 
Iileist. 
ein jetzt lebexider, 
der Malerei.  
Papety, Maler zu Paris, 
 erhielt 1836 einen Preis 
noch junger Künstler, 
PüPlBS, s. Aristeas, wo aber durch Druckfehler Pagias steht. 
Papillon, Jean, Formschneider. der Aeltere clieses Namens, gebo- 
ren zu Rauen 1639. gestorben zu Paris 1710. Er war du Bellafi 
Schüler. leistete aber nur dann etwas Erträgliches, wgnn ihm 
fremde Künstler die Zeichnung auf rlie Holzplatte machten. Nach 
F. Chauveau schnitt er ein jetzt sehr seltenes Kartenspiel, und 
dann Todtenzettel, die aber Niemand Wollte. 
Papullon, Jean, Formschneitler, Sohn und Schüler des Obigen, 
wurde 1601 zu St. Quentin geboren, und von N. Cochin unter- 
richtet. Er genoss grossen Ruf. cla man seine Blätter nicht allein 
gut gezeichnet, sondern auch zierlich und rein geschnitten fand; 
nur sein Schnörlselwesen wollte nicht recht gefallen. Es finden 
sich von ihm zahlreiche Anfangs- und Schlussvignetten, Portraite, 
Schlachten und auch andere Blätter; denn der Künstler war sehr 
fleissig. Sie sind mit den Initialen seines Namens odex: mit einem 
Monogramme bezeichnet. Starb zu Paris 1725. 
1) König Jakob lII. von England, mit Iireuzschraßirung, I4. 
2) Pabst Paul IIL, schön geschnitten,  
5) Pabst Pius IV., nicht minder schön, 4. 
4) 56 Blätter für ein Messbuch, 1695 nach 1,0 Clerc copirt, in 
Helldunlsel. 
5) Ein aufgezäumtes Pferd, qu. 4. 
PEXPIHÜU; Jean ßrlCUhiS, Furmschneider, Sohn des älteren Jean 
Papiiion, 1665 zu St. Quentin geboren, hatte geringeres Talent, 
als sein älterer Bruder, und auch mindere Neigung zur Iinnst. 
Es finden sich wenige Arbeiten von ihm, die indessen nicht ohne 
Veräienst sind. Man bemerkt ein Monogramm auf denselben. Starb 
171 . 
Papillon, Jean Baptist Michel, Fqrmgchneider. dersohn des 
Jean Papillon jun.. wurde 1720 zu Paris geboren, und mit Talent 
 begabt, hätte er allerdings etwas leisten können, wenn ihm nicht 
die Mühe zu gruss gewesen veiire. Doch hat er einige schützbare 
Blätter geliefert. wie jene in lloyaumontfs Bibel, die mit den 
Buchstaben J. B. M. P., oder mit einer Art von Schmetterling 
bezeichnet sind. Starb 1746. 
Paplllon, Jean Michel, Formschneirler und Schriftsteller, am- 
merlswiirrligste Künstler dieser Familie, war der Sohn des 1723 
verstorbenen Jean Papillon jun. Er wurde 1698 zu Paris geboren, 
11ml schon als linabe von acht Jahren machte er den ersten Ver- 
such im Formsvclmneiclen. Da dieser zur Zufriedenheit ausfiel, S0 
nahm der Vater keinen Anstand, den Sohn die einmal betretene 
Bllllll Vßrfßlgen zu lassen; doch liess er denselben keine strengen 
Studien in der Zeiehenlsunst machen, was dem Künstler inninef 
anlliüg, und die Ursache war, dass er nur dann Vorzügliehes leistete,
        

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