Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1765922
Pannini  
Qissaevpe- 
Fmncesco. 
ra- Banninir 
511 
Biacenza 1691,. gpstprben 1764., Diesen beriihmtesliiilißßlßtmüßllle 
__seine Studien. (in? Rum, und..blieb.aueh die. grösatejZßit-ßßinßß L'l- 
bens in jener Stadt, da-sie ihm. den reichsten Stoß zur Darstel- 
lung bot. Er malte da viele Ansichten von  und 
Ruinen in Oel, dann auch Theaterdecoratiunenl, und alle diese 
Werke wurden _mit grösstexix Beifalle ßufgunonpnellQHCllCSSjfIlClIK sn 
sehr der gen-auchfPerspelativeWwewqn, iwcrin" er viele "seines Glei- 
'chen hat; sondeni-wegennnmixthiger Behandlung mleg-"Landschaft 
und der muntern Figuren, wie Lanzi behauptet." Dieser Schrift- 
Steller sagrauclr. dasswlie Figuren im Yierhältnisse zu den Gebäu- 
den zuweilen in huchl seien, quliid "dziiss der Iiiinsitleriwvivianiäti 
Häxte 1.u vermeiden, die Schatten mit gewissen rothen Tinten V0!- 
kiinstelt haben nein Fehler. Mwelehpm. Idie Zeit 1 äteueiin  dürfte, 
indem sie die Jninder wahre Farbe dängfqft und tüdtetHjILtmHQuanclt 
zum Lanzi 11., S. 340 A. belslagmaber, immer. nqch  dass Pannini 
so dunkelbraune Schatten in die Arehitelsturmalerci; eingeführt habe, 
die damals auch in der Ilisturienmalerei Mude gewordenüwaren. 
Die früheren Werke des Künstlers sind indessen von diesem Feh- 
"l-enfreier, als seimrsyäterenr Einige seiner Werke-sind sogar 
ausgezeichnet zirncnnen, durch "die feine Luftperspekiive, durch 
die Iiraft und Glut der Farbe, durch die herrlichen Lichteilekte. 
Ein Hauptwerk des Meisters ist im _Par_iser Museum die innere An- 
sicht der St. Peterskirche in Rjciinyi" vpri vielen Imufen- iheleht, im 
hellsten Sonnenlichte, sehr ausgeführt und von der trefflichsten 
VVirkung. Seine VVerlse sind überall hin zerstreuty in England, 
Frankreich, Deutschland etc. Auch sindsie sehr znlilreich, da 
der Iiiixistlerbis an seinen Köder-folgten Todltleissig malte. An- 
dere lassen ihn schon 17515 oder 1758 sterben,        
E. C. Lamyereur stach nach ihm die drei Säulen des Campo 
vaccino, und die Pyramide des Cestius; P. le Bus: 4zvvei Blätter 
Ruinen griechischer Gebäude; S. liiiiller: einf-Hanptblatt mit 
dem Colisseuni ..und_ mehreren antilsen Sculpturenr das Pantheon, 
den Tempel dexäCuncurdia. dienliuinen einer Basilicäjf den vati- 
kanischen Garten mit dem Nil; Watelet: Ruinen "fuhil GrufPPen 
von Figuren in S. Rusa's Gesclnnacla; Schlicht: 2 Theaterdecoratio- 
nen; F. Vivares: zwei Blätter italienische Ruinen; Clilllinaliton; 
die Predigt des Apostel Paulus nennt dem llrlonogramme G. P. P. 
del., und mehrere Ruinen; Beuazech: eine Ansicht von Bum; 
Bartolozzi: eine Jßindsclnalt; _Dum0nt: ein Feuerwerkjn Boni; 
von Garreau und Daudet: das Panthedn, den Tempel der Vesta 
und den Bogen des Janus (Mus. Nap.).  l  
Pannini, GIIUSÜPPC, Zeichner 311111 lNIaler, wurde ufn 1745" in Rom 
geboren und vqn dem_pbigen _hüustler, seinem Vawter, ixi der 
Iiunst unterrichtet. "Später berelste er verschiedene Gegenden Ita- 
liens, indem er sich der Landschafts- und Marinemalßrei gewid- 
 met hatte, dann besuchte er auch noch Frankreich Vund England, 
und hinterliesä überall eine-Anwahl von Bildern; Um- 1812 starb 
dieser Iiilxxsxler-  
Pünnlm, FTBDCBSCO, Zeichner und Architekt, jüngergp Zeitge- 
gennsse des Ginnpaolo, lebte xmehIum 1785. Er zeichnete die in 
dem alten Ocrea beim Nachgraben entdeckten zwel antiken Mu- 
saili  Boden, von welchen der eine. den Ulysses vorstellt, Wie er 
siull gegen den verführerischen Gesang der Syrenexfverwahrt; de? 
andere zeigt verschiedene Gottheiten, Solclatexy im Äugriße, llrleer-
        

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