Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1765585
Palkoff. 
Palladio , 
Andrea. 
477 
Die (Komposition dex-Eäyenee-Biasse." gibt er wie folgt: Les ämaux 
de quoi je fais ma besugne sunt faits (Petain, de plumb, de fc-r, 
 de saphre de cdivre (preparatiuu de Cobalt), 
(Varene, de salicort, vde cemlre, gravelee de litharge et de pierre 
de Pörigorcl. An einer andern Stelle klagt er, dass zu seinerzeit 
das Iiupferstechen der Bildnissmalerei grossen Schaden zugßfüg! 
habe, und dass namentlich die Schmelzmaler von ihrer schönen 
Kunst kaum mehr so viel zu gewinnen imstande seien, um davor? 
zu leben. 
Püniüff, Maler zu St. Petersburg, ein geschickter Künstler, dessen 
wir 1814 zuerst erwähnt fanden. Es finden sich Genrebilder von 
ihm, mit. Geschmack und echt künstlerischem Sinnebehandelt. 
 Mehrere derselben stellen russische Vullssscellen dar. 
Palladino , 
Adriane 
und 
FBHPPO 2 
Paladini. 
Pallßfllß, Alldrea, Architekt, geboren zu-Vicenza 1518, 559510111011 
153g. Zur Zeit, als Palladio seine Studien begann, hatte die? 
Architektur, durch die Anstrengung der berühmtesten Meister des 
15ten Jahrhunderts so ziemlich ihre höchst mögliche Stufe erreicht, 
welche aber keineswegs mit jener parallel lief, auf welcher die 
 griechische Baukunst ihre schönsten Blüthen entfaltet hatte. Die 
Elemente, welche darin herrschen, tauchten aus den Trümmern der 
Architektin der römischen Kaiserzeit empor, die, selbst nicht mehr 
ungetrübt, den reinen Samen nicht mehr von Jahrhundert zu Jahr, 
hundert zu tragen geeignet waren. Doch hatten Bruneleschi, L. 
B. Alberti, Bramante, B. Peruzzi, die beiden San Gullo, Vignola 
und einige andere Meister Ausgezeichnetes geleistet, und auch 
Palladio ist ein hiichst verdienstvuiler Baumeister, in dessen Wer- 
 ken noch Manches echt antik ist. Er ist überall noch edel und 
einfach gegen den Schnecken und Muschelgeschmach der folgen- 
den Zeit. Sein Erscheinen war für sein Vaterland jedenfalls wohl- 
thätig," besonders für Venedig, wo mit ihm eine neue Aera der 
Baukunst beginnt. Auch seine Vaterstadt verehrt ihn hoch, als ihr 
wahres Palladium, an welches nicht zu glauben, Frevel wiire. 
Zu gleichem Ansehen gelangte er auch in England, ja in vieler 
' Hinsicht hatte ganz Europa auf sein Evangelium geschworen. 
Die Bildungsgescbichte dieses Architekten ist nicht ganz im lila- 
ren, indem 'I'emanza's Angabe, Palladio habe den älteren Gio. 
Fontana zum Meister gehabt, ebenso wenig urkundlich ist, als 
wenn Buttari den Trissino als Lehrer des Hiinstlersnennt. Au; 
der Vorrede und der Dedication des ersten Theiles seiner Abhand- 
lang über die Architektur sagt Palladio im Gegentheile, er habe 
in seiner Jugend keinen anderen Führer gehabt, als den Vitruv, 
d'en-tanze versichert ferner, dass der dreiundzywfanzigjährigß Jüng- 
ling idie Iienntniss der Geometrie und Literatur sich eigen gemacht 
habe, er weiss aber wieder keinen Lehrer anzugeben. Diesm- ist 
jetzt durch Pungileoue in dem Mönche Luca Pacciolo, genannt 
Luca clal Borgo, bekannt. (Commentario sopra la vita le opere di 
Fra L. Pacciolo. Giornale Arcadico 1855- F73 Luca hielt zu Veß 
nedig in der Kirche S_ Bartolomeo Vorlesungen über den Euklid, 
iulld _unter seinen Zuhörern befand sich ausser Fra Giowlldoi 
"und Aldu Nlanuziu, auch Palladio.   
Der gelehrte Triasino scheint sein besonderer Gönner gewesen 
zu seyn, denn eri kam in" Begleitung desselben dreimal nach Rom
        

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