Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1765433
Paganini, 
462. 
Guglielnlo 
Capod. 
Pagäiß 
Giov. 
Bhttista. 
vcrhältnisse wir nicht kennen. Es finden sich von ihm neuereAn- 
giuhten von römischen Alterthümern und Ruinen, die in Hinsicht 
der Zeichnung und des Coluriles trefflich genannt werden. Ist er 
vielleicht mit dem folgenden Paganini Eine Person?  
Paganml, Gugllelnxo CiIPOClOTOyMaIer von Mantua, wurde 
1670 geboren, und in Bologna von A.Calza unterrichtet. Ernahm 
sich den Bourguignon zum Muster, und malte in der YVeise dessel- 
ben mehrere Schlachtbilder und ähnliche Darstellungen. S. den 
 obigen Artikel.  
Maler von Bologna, wird von Mal- 
des D. M. Canuti gezählt, Er folgte 
Paganuzzi ,  Giacbpo Maria, 
vasia unter die besten Schüler 
diesem Meister nach Rom. 
Page, Enenne, Blumenmaler, war Schüler von J. B. Monnoyer, 
und ein sehr geschätzterliiinstler. Um 1710 kam er zu du Buissnn 
nach Berlin, und da scheint er auch gestorben zu seyn, zu früh 
 für die liuust. Nicolai sagt er sei von den Bunstfreunden sehr 
betrauen-t worden. l 
 _  , 
Pages, Irille- AIIUEC, Malerin, wurde 1803 zu Paris geboren und 
von Meynier in der Hunst unterrichtet. Sie malt Bildnisse und 
Genrestiicke, Darstellungen aus dem Gehiete der Mythologie und 
der Romantik. Man sah schon 1822 Werke von ihrer Hand auf 
dem Salon, und auch die folgenden Jahre. Im Jahre 1826 über- 
trug ihr das Ministerium des Innern und des Aenssern die Aus- 
fiihrung zweier Gemälde. Zwei ihrer Gemälde sind seit 1858 durch 
Stiche von Sixdeniers bekannt: Ein Frauenzimmer in Erwartung 
auf dem Buhebette (Pattente), und eine lesende Dame, (le ruman). 
Es sind diese" zwei graziöse weibliche Figuren, auf. Sophas 
 ruhend. 
Paggl, Gwvannl Batnsta, Maler, Bildhauer, Architekt und 
Schriftsteller, geboren zu Genua 1554. estorben 1627. Er war 
ein Patrizier von Geburt, und daher salä es der Vater ungern, 
 dass der Sohn ein Künstler werde. Er sollte Handel treiben, 
reich werden, ohne die Mnscn dazu zu bedürfen. L. Caxnbiaso 
leitete ihn in seinen ersten Iiunstiibungen, die in helldunkeln Zeich- 
 nungen alter Basreliefs bestanden, und als er dann auch in Stift- 
zeichnuxzgen geschickt ward, lernte er unschwer, und beinahe von 
selbst die Kunst zu coluriren, aus Büchern, Bauten- und Fer- 
nungsinalerei, wie Lanzi angibt. Seine Jugend wurde aber auf 
mannichthltige Weise geprüft; nachdem ihm die Pest Seine 
Braut geraubt hatte, wurde er in einen Ehrenhanclel verwickelt, 
der mit dem Tode seines Gegners, und mit der Verbannung des 
Thäters endete. -Paggi suchte jetzt in Florenz Schutz, und bald 
war sein Glück wieder gemacht, da sich der floreutinisclie Huf 
seiner annahm. Er war ein Maler der Mode, dessen blühender 
und kräftiger lombardischer Styl viel mehr Verehrer fand, als die 
mßllß Weise der damaligen florentinischen _Schule. Schon seine 
CrSlßfrWerke wurden bewundert, wie die heilige Familie, welche 
er für die Engelskirche malte, und die heilige Katharina von 
Sienä, welche zwei zum Tode verdammte Mörder bekehrt, in S. 
Maria Novellen, ein reiches, mit schönen Bauwerken geziertes 
Bild, sehr inannichfaltig, und von so trelllicher Ausführung, tlilSS 
Lanzi dieser Bilrlalleu andern des Iilosters vorziehen zu müssen glaubte
        

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