Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1765405
Paetz , 
Wilhelm. 
Pagani, 
Gregorio. 
4.59 
nen. Er scheint iem vorigen Jahrhunderte 
seiner Blätter stellt die Geliebte RafaePs dar. 
anzugehörcn. 
Einen 
Paetz, Vvllhßlm, Maler von Braunschweig, erlernte die Anfangs- 
gründe der liunst in seiner Vaterstadt, und" begab sich dann zu, 
weiterer Ausbildung nach Düsseldorf, WO 01' 1356 bereits als aus- 
übender Künstler lebte. Wir haben von seiner Hand Landschaf- 
ten-uncl Ansichten aus der Schweiz, dem Harz, von dem Rhein, 
der Aar, aus Holland etc. An seine Bilder in Oel reihen sich tliß 
Aquarellzcichnungen, deren er eine groese Anzahl fertigte; beson- 
ders von holländischen Städten. 
PHHO, AUIOUiO, Malef von Bologna, hatte um 1650 als Archi- 
tekturmaler Ruf. Er arbeitete am grossherzoglichen _l10fe_ zu F19- 
 renz, und in andern hohen Häusern.  r-  : 
Paganelli. DOmOIIiCO, ein Predigcrmönch von Faenza, war als 
.A'l'ßhitßlüt berühmt. Er baute 1585 in Rum dvn Pallast des Herzogs 
Bonelli, und in Faenza (1585) eine Wasserleitung.  
Paganelh, NICCOIO, Maler von Faenza, wurde 1558 geboren und 
in Rom zum Künstler gebildet. Man schreibt ihm das schöne Bild 
des heil. Martin in der Cathedrale zu Faexxza zu,  welches immer 
als L. Longhi galt. Lanzi sagt, dass seine unbestreitbaren Arbei- 
ten mit N. 1- P. bezeichnet seien. Starb 1720.   
Pagam, GEISPQTC, Maler von Modena, lebte in der erstenJ-Iiilfte 
des 16. Jahrhunderts, um 1545. Er gehört zu den guten Iiünsp- 
lern seiner Zeit, man weiss aber nur von einem einzigen Bilde 
seiner Hand, in St. Chiara zu Modena. Den Inhalt nennt weder 
Lanzi. noch Ticozzi.     
Pagani, Francesco, Maler von Florenz, hesuchte in jungen Jah- 
ren die römische Schule, und erregte da die grössten Hoffnungen, 
die auch seine Mitbürger theilten. Er copirte mit grossem Erfolge 
mehrere Werke von Michel Angeln, und malte auch eigene Com- 
Positionen. In der Gallerie zu Wien ist eine heil. Familie von 
 1hm,'halbe Figuren. " 
Pagani starb 1551 im 50. Jahre.    
Pilgällll, GFBgOPIO, Maler und Sohn des Obigen, geboren. zu Flo- 
renz 1553, gestorben 1605- Frühe des Vaters beraubt, fland er an 
S. di Tito einen Lehrer, schloss sich aber später an seinen Mit- 
schüler L_ Capdi (Cigoli) an, den bedeutendsten Nachfolger Barac- 
ci0's. und er selbst wurde den zweite Ciguli genannt, so dass al- 
so die Vorzüge bei Beiden .glßlCll seyn (liirftcn. L. Giguli hat ein 
schönes. warmes Colurit, un Ausdruck dagegen artet er aber ins- 
emein in VVcichlichkeit, oder in einen übertriebenen AlTelät aus. 
äidessen gefielen damals die Werke dieser Künstler, und dem Pa- 
gani rechnete man es hoch an, dass er Correggiifs Grazie mit 
Miehel Angela's Iiraft habe vermählen wollen. Seine Werke sind 
grösstenlheils verderben, da sie der zu dunkle Grund verschlingt- 
In S. Maria Nuvella zu Florenz ist ein grusses Frescobild von ihm, 
und eine Geburt in S. Maria ilel Finrc (hselbst. Sein bestes Bild. 
eine Hreuzeründung, ging 1T?! durch den Brand der Carmeliter- 
kirche zu Grunde. Der "Marehese Riccardi zu Florenz beinss zu
        

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