Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1765160
Overradt. 
O verbeck 
oder 
O verb egck , 
Leendert. 
4-35 
dem inaugurationis panegyrica descriptio. Autoxie A. J. Tor- 
qixatu 1666. fol. Dieses Blatt ist, fein, mit mehr Sorgfalt und 
Gleichmässigkeil: radirt, als die vorhergehenden Blätter, so 
dass die Verfasser der Geschichte des k. dänischen Kupfer- 
stichkabinets hier die Einhülfe und Mitwirkung technischer 
liuplerslecher annehmen wollen. In der Behandlung derse- 
sichter und Haare wird aber noch immer dieselbe leichte 
Nadel hemerklicli, wie in obigen Blättern. Höhe mit voll- 
ständigem Plattenrande 7 Z. 3 L., Br. 8 L. Bei Weigel 3 
Thlr. 12 gr. 
Frieclenshandlung zu Breda etc. 1667. H. g Z. 10 In? Br. 
12 Z. g L. An diesem Blatte, welches H. Strauch ü-ei nach 
B. de Hooghe cupirt zu haben scheint, vermuthen die Her- 
ren von Rumohr und Thiele nur einige Theilnahme des 
Ovem.  
Overradt, 
O uerra t. 
Ovßfhecks Bonaventura: V3": Maler und Rupferstecher, ge- 
nannt Ilomulus, wurde 1660 zu Amsterdam geboren, und ver. 
muthlich von Laircsse in der Kunst unterrichtet. Er besuchte auch 
Italien, war dreimal in Rom und beschäftigte sich da zuletzt nur 
mit Abzeichnung der Alterthiimer jener Stadt. Er hatte nämlich 
den Entschluss gefasst, selbe in Kupfer zu ätzen, was ihm viel 
besser gelang, als die Beschreibung der Alterthiimer, die er nach 
Vollendung der Platten ebenfalls unternahm. Man beschuldiget 
ihn einiger Unrichtiglieiten, und es wurde daher nur derartistischeTheil 
geschätzt. Das Werk erschien jedoch erst nach seinem Tode, im 
Jahre 1708, in 5 Foliobänden. unter dem Titel: Reliquiae anti- 
quae urbis Romae. Der Urtext ist holländisch, 1709 erschien aber 
auch eine französische Uebersetzung, und eine neue Ausgabe wurde 
1765 im Haag besorgt. P. Rolli gab 1759 darüber Bemerkungen 
heraus. 
Overbek hintei-liess ebenfalls ein Andenken an die Sehilderbeiit 
in Rom. Dom. van Weyen, welchen unser Künstler aus dem 
Schulcltliurm errettete, malte ihm aus Dankbarkeit die Ceretnonie, 
welche bei der Aufnahme Overbeclfs in die römische Schildei-hent 
statt fand, und dieses Gemälde, auf welchem Weyen, Overbeck und 
andere Bentvogels erscheinen, liess er durch van Pool in Kupfer 
stechen. Overheck starb in Amsterdam 170i? im [tösten Jahre, wie 
van Goll versichert. Schenk stach nach ihm Mars und" Apollo, 
zwei Blätter in schwarzer Manier. C. Vermeulen stach sein von I- 
C. le Blon gemaltes Bildniss.  
Overheck oder Overbeech, Leendert, Illaler und Küpferste- 
eher von Harlem, war Schüler von H. Meyer, und so malte er 
sleich diesem Anfang; nur 'I'ap_eten und andere Verzierungen. Spä. 
ter verle te er sich mehr auf das Zeichnen und Aetzen, und er- 
langte zuletzt grossen Ruf. Im Jahre 1775 wurde er Medeliestuur- 
der der Akademie in Harlem, und er hielt die nächst fblgendßn 
Jahre einige Vorträge, die gedruckt wurden. Overbeck arbeitete 
auch einige Zeit in Amsterdam und zu Weesp, starb aber 1315 in 
Harlem , ungefähr 63 Jahre alt. 
i) Fvlge von 6 numerirten holländischen Landschaften mitHiit- 
ten und Figuren. 4. 
23a
        

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