Bauhaus-Universität Weimar

Titel:
Müller, Jan. [vielm. Jens Peter] - Passe, Wilhelm de
Person:
Nagler, Georg Kaspar
Persistente ID:
urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1760661
PURL:
https://digitalesammlungen.uni-weimar.de/viewer/resolver?urn=urn:nbn:de:gbv:wim2-g-1761190
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Murari , 
Leonardo. 
Bluratori , 
Teresa. 
Murant malte mit ausserordentliclnem Fleisse in van Heydexfs 
Manier niederländische Schlösser, Dörfer, Landhäuser, Ruinen 
u. s. w. mit reizender Färbung, Seine Werke sind selten. 
Mllrafl, Leünardßp Architekt zu Paclua, genannt Bocalia, baute 
dort 1026 die Dßmillilsanerkirche St. Agostinu, und wurde da 
auch begraben, 
MLITEWI, GIOVEIIIYII, Maler, wurde 1669 zu Verona geboren, und 
anfänglich von Clngiaroli unterrichtet. Später kam er in G. M. Ca- 
nutßs Schule. Murari malte für Kirchen, und unter den Werken (lie- 
ser Art nennt Puzzu das Altarbild des heil. Bernhard, der die 
Kranken besucht, bei S. Maria in Organe zu Verona, wunder. 
schön, sowie Murari später nicht mehr genmalt hat. In der letz- 
tem Zeit seines Lebens arbeitete der Künstler in Düsseldorf. Er 
malte daselbst das Chur der Carthäuserlnirche, starb aber vor Vol- 
lendung des Werkes. ' 
Murat, Jßilfl, Maler, Ivurde 1807 zu Falletln lßreuse) geboren, 
und zu Paris von Hersent in der Malerei unterrichtet, bis er zu 
Begnault und Blonde-l kam.  Im Jahr? 1830 erhielt er den Preis, 
welchen M. de Latuur für clxe beste m Oel gemalte halbe Figur 
anssetzte, und 1857 war Murnt der erste Prcistrliger. Er ist Mit- 
glied des Instituts. 
Mnratom, DOmßnlCO llllürlü, Maler zu Vendrana im Bolognesi- 
sehen, geboren 1662 nach Lanni, Oder lÖÖ-i nach Ticuzzi, gestorben 
1749- Er war L. Pasinolliä; Schuler, bis er nach Rom sich begab, wo 
er neben A. Milani einer derjenigen war, welche den Geschmack 
der Carracci in der römischen Schule noch einige Zeit aufrecht 
erhielten. Sein VVct-ls ist das grösste Altarbild in Rum, der lYlar- 
tertod der Heiligen Philippus und Jncnbus in der Apostelhirche. 
Dass er ein Bild von diesem Umfange in richtigem Verhältnisse, 
mit wuhlverstantlener Beleuchtung, wenn auch im Colnrit nicht 
gleich glücklich ausgeführt, sagt Lanzi, machte ihm einen Namen, 
und so bekam er Anlass zu vielen kleinem "Vverken, worin er 
xiach Lanzi sich immer als guter Zeichner bewies, und auch bessere 
Tinten brauchte. Er wurde beauftragt, einen der PPOPlICiBD der 
laterauischcn Basilica zu malen, und malte auch für andere Orte. 
Unter seine floissigsten VVerke zählt man das grosse Bild des heil. 
Banicri, der einen Besessenen heilt, in der Primaslsirche zu Pisa, 
J. Frezza stach nach ihm den heil. Franeiscus de Paula, J, 
Bossi Papst Pius V. auf den Knien, und A. Westerhout das Bild- 
niss Clemens XI. 
Von ihm selbst radirt ist: 
1) Die Büste einer Muse mit dem Lorbecrliranze, oder die 
Poesie (in Dominichinifs Manier), nach L. Pasinelli, Dom. 
Maria (lel, et incid. Sehr ausdrucksvoll und geistreich m- 
dirt, 4. 
2) St. Franz de Paula, nach L. Pasinclli, geistreich i-adirt, 4, 
llllvllffliißri, TGTBSEI, Malerin , genannt uoglißcaiinabecchi, gebgrgn 
zu Bologna 1602. gßßlßrben 1708. _Dic 1211511 Sirani lehrte sie die 
Zeicheiilsunst, und im Malen halte sie iinch uiiil nach T'ai-HE], P3- 
sinelli und G. dul Solo zu Lehrern. "SH? arbeitete vieles, für die 
liiirclicn Bulugiicfs, und zwar sehr lublich, wie Lanzi sagt. In
        

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